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GS Cappenberg richtet den Hübner-Cup aus

Hübner-Cup

Ein kleines Festival der Lokalderbys bietet GS Cappenberg am Wochenende an. Vier Lüner Mannschaften sind beim Hübner-Cup dabei. Ein besondere Herausforderung ist dabei die verkürzte Spielzeit.

Lünen

, 20.07.2018
GS Cappenberg richtet den Hübner-Cup aus

Der VfB Lünen ist auch in diesem Jahr mit von der Partie. Im letzten Jahr gewann die Bördeling-Elf das Vorbereitungsturnier. © Reith

Einen Höhepunkt der Saisonvorbereitung veranstaltete am Wochenende Grün-Schwarz Cappenberg. Beim Hübner-Cup auf der Anlage der Cappenberger (Am Kohuesholz, Selm) treffen acht Teams in einem Blitzturnier aufeinander. Aus Lünen sind der BV Brambauer, Westfalia Wethmar, der VfB Lünen und der BV Lünen mit von der Partie. Komplettiert wird das Feld vom Gastgeber, dem PSV Bork, der SG Selm und dem TuS Eving-Lindenhorst.

„Wir gehen locker daran, aber mit dem Ziel, die Vorrunde zu überstehen“, sagt Mark Bördeling, Trainer des A-Ligisten VfB Lünen. Er weiß aber auch: „Wir treffen auf gute Gegner.“ In der Gruppe A sind das Bezirksligist Wethmar sowie die beiden Selmer A-Ligisten Bork und Cappenberg. „Ich freue mich darauf, es ist der erste Auftritt der neu formierten Mannschaft“, sagt der neue GSC-Coach Pascal Harder. „Ich erwarte, dass wir das, was wir in den letzten Wochen trainiert haben, versuchen umzusetzen. Konkret heißt das: das neue 3-5-2-System. Harder trifft auch auf einen Ex-Verein Westfalia Wethmar. Dort hat seit diesem Sommer Andreas Przybilla das Sagen. „Unser Ziel ist es, in das Finale einzuziehen“, so der neue Trainer. Das Turnier käme für den TWW zum richtigen Zeitpunkt, eine Handschrift sei allmählich zu erkennen.

In der Gruppe B ist Bezirksliga-Spitzenteam Brambauer der klare Favorit. Um den Einzug ins Halbfinale streiten sich im BV Lünen, Selm und Eving-Lindenhorst zudem drei B-Ligisten. BVL-Coach Dennis Gerleve nimmt das Turnier wie im vorherigen Jahr sehr ernst: „Wir werden nicht mehr so viel rotieren, sondern unsere 15 oder 16 Mann mitnehmen und es damit durchziehen.“ Eving und Selm könne er schlecht bewerten, Brambauer schätze er „sehr stark“ ein. Brambauers Trainer Jascha Keller will gegen die klassentiefere Konkurrenz viel ausprobieren. „Das Ziel ist natürlich, den Sonntag zu erreichen“, sagt Keller. Er kriegt gerade einmal elf oder zwölf Feldspieler zusammen, die entsprechend eine Menge Spielpraxis erhalten werden. „Die Ergebnisse sind zweitrangig. Die Devise ist, kein Gegentor zu bekommen“, so Keller.

Kurze Spieldauer

Eine besondere Herausforderung ist auch die kurze Spieldauer von nur 35 Minuten. „Das Tempo wird von Anfang an sehr hoch sein“, so Gerleve. Das sieht Harder ähnlich. „Es gibt keine Ausreden, sich zu schonen. 35 Minuten Vollgas also.“ Laut Harder kommt auf die Trainer dadurch eine besondere Verantwortung zu: „Die Trainer müssen sich noch genauer Gedanken um mögliche Taktiken machen, da man wenig Spielraum für mögliche Korrekturen hat.“ Brambauers Keller widerspricht ihm da: „Es ändert nicht viel. Wir sind in der Lage, uns auch in 35 Minuten Chancen zu erspielen.“

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