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GSV Schermbeck will in "verbotene Zone" vordringen

SCHERMBECK Ein großer Schritt in Richtung Gründung eines „Paktes für den Sport“ wurde Mittwoch im Begegnungszentrum getan. Ein positives Echo gab es auch auf den Wunsch des Gemeindesportverbandes (GSV), künftig mit beratender Stimme im Kultur-, Schul- und Sportausschuss vertreten zu sein.

GSV Schermbeck will in "verbotene Zone" vordringen

Interessiert folgten die Teilnehmer den Ausführungen der Referentin.

Mit der Idee zur Gründung eines „Paktes für den Sport“ trägt sich der GSV schon seit Jahren. Doch eine Vorstellung im zuständigen Ausschuss genügte den Politikern nicht, um überzeugt zu werden. Ein zusätzliches Informationsgespräch unter Beteiligung der Vereine wurde vereinbart.

Vor 40 Vereinsvertretern und Politikern übernahm Elke Kraut-Kleinschmidt als Vertreterin des Landessportbundes die Präsentation der Themeninhalte. In Detailausführungen wurde sie vom GSV-Vorsitzenden Volker Buchloh und von seiner Vertreterin Eva-Maria Zimprich unterstützt. Kernpunkte des Paktes sind eine gute Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Politikern und Sportvereinen, die Mitsprache bei Planungen für Sporträume, die Mitwirkung bei Planungen für den Schulsport und Sportangebote für Jedermann. Der Pakt soll die bestehenden Strukturen noch stärker vernetzen und sicherstellen, dass die Zusammenarbeit auch dann noch funktioniert, wenn personelle oder finanzielle Änderungen eintreten. In der anschließenden Diskussion gab es nur wenige Einwände. SVS-Vorsitzender Johannes Brilo und der TuS-Gahlen-Vorsitzende Gerd Rusch bescheinigten fast gleichlautend, dass die vom Pakt angestrebten Ziele schon jetzt problemlos mit der Gemeindeverwaltung und den Politikern verwirklicht würden. Als Vorstandsmitglied des Golfclubs Weselerwald sprach sich Bernd Ebbers für einen Pakt aus. Da es keine inhaltlichen Widersprüche gab, verstand Dr. Burkhard Igel als Moderator und Vorsitzender des Schulausschusses dies als Auftrag, die Gründung eines „Paktes für den Sport“ erneut auf die Tagesordnung des Sportausschusses im Januar oder Februar zu setzen.

Eine erste inhaltliche Umsetzung des geplanten „Paktes für den Sport“ könnte nach Wunsch des GSV ein Sitz mit beratender Stimme im Sportausschuss sein. Es gab auch hiergegen aus der Versammlung heraus keinen Widerspruch. Der GSV hält eine solche Beteiligung für sehr nützlich. „Der GSV“, so Vorsitzender Buchloh, „ist ein Skelett mit wenigen Muskeln.“ Buchloh ergänzte, der politische Raum sei bislang „für uns eine verbotene Zone“ gewesen. Die Verwaltung will nun ebenso wie die Vertreterin des Landessportbundes klären lassen, ob die Teilnahme eines Sportlers mit beratender Stimme rechtlich möglich ist.

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