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Göke rettet den Lüner SV spät

Fußball in Lünen

Der Lüner SV ist auch im ersten Auswärtsspiel der Saison ohne Niederlage geblieben. Im Derby beim BV Westfalia Wickede schnappten sich die Lüner einen Zähler. Im ersten Durchgang hatte Lünen aber Probleme.

Lünen

, 02.09.2018
Göke rettet den Lüner SV spät

Lünens Yasin Acar (M.) profitierte von einem kapitalen Fehler des Wickeder Verteidigers Anil Konya, dem der Ball versprang. Acar erzielte so in der ersten Halbzeit per Lupfer den Führungstreffer. © Oliver Schaper

Minimalziel erreicht: Fußball-Westfalenligist Lüner SV hat am Sonntag im Derby beim BV Westfalia Wickede einen Punkt geholt. Mit einem 2:2-Remis trennte sich die Elf von Trainer Mario Plechaty von den Dortmundern.

Westfalenliga 2

Westfalia Wickede – Lüner SV

2:2 (1:1)

88. Minute. Der BV Westfalia Wickede führt mit 2:1. Der Lüner SV drückt aber auf den Ausgleich. Es gibt noch einmal einen Eckball. Milan Sekulic legt sich die Kugel zurecht, flankt. Ein Gewühl im Wickeder Strafraum. Yasin Acar kommt an den Ball, Matthias Göke auch – und plötzlich liegt das Leder im Kasten – 2:2. Endstand. Ein zu diesem späten Zeitpunkt vielleicht glücklicher Punkt. Unverdient ist der Zähler aber nicht.

„Wickede war spielerisch besser. Wir hatten die klareren Chancen“, resümierte Mario Plechaty, Trainer der Lüner, nach dem Spiel. Die Anfangsphase der Partie gehörte ganz klar den Hausherren. Wickede agierte bissig und aggressiv in den Zweikämpfen. Manch ein Lüner Akteur zeigte sich eingeschüchtert von der ruppigen Spielweise der Gastgeber. „Wir mussten ja ohnehin umstellen, waren nervös zu Beginn“, so Plechaty weiter.

Schlimme Ballannahme

Dass dennoch der LSV in Front ging, verwunderte etwas. Nach einer katastrophalen Ballannahme von Wickedes Kapitän Anil Konya landete der Ball direkt bei Yasin Acar, der BVW-Keeper Dennis Wegner sehenswert überlupfte – 1:0 für Lünen. „Heute waren beide Gegentore unnötig. Der erste Gegentreffer war natürlich ein klarer Fehler. Aus dem 2:2 ziehen wir nun unsere Lehren“, sagte Alexander Gocke, Trainer der Wickeder, nach dem Spielabpfiff.

Nach der Lüner Führung sahen die Zuschauer ein offenes Spiel – mit Vorteilen auf der Gastgeberseite. Dass der Ausgleich nach gut einer halben Stunde fiel, war nicht verwunderlich. Adjany Ibeme ließ sich von Robin Dieckmann zu leicht abkochen. Dieckmann brachte den Ball in den Strafraum, Andreas Toetz verwertete.

Keine Verunsicherung

Nach Wiederanpfiff war aufseiten der Lüner von Verunsicherung keine Spur mehr. Der LSV kam mutig aus der Kabine, erspielte sich über Marcel Ramsey, Mirza Basic und Milan Sekulic gute Möglichkeiten, die Keeper Wegner stark parierte. Im Gegensatz zur ersten Halbzeit machte nun der Gastgeber das Tor. Dieckmann eilte seinen Bewachern hinweg und überwand nach 59 Minuten auch LSV-Keeper Florian Fischer. Der LSV gab sich aber noch nicht auf, drückte auf den Ausgleich und belohnte sich zwei Minuten vor dem Schlusspfiff mit dem Remis.

Westfalia Wickede: Wegner – Lüder, Großkreutz, Dieckmann (81. Heinings), Jcen, Toetz, Cakir (78. Marchewka), Dietz, Odichukwumma Igweani (71. Akinci), Tielker, Konya
Lüner SV: Fischer – Denizci (80. Temur), Reis, Malcherek, Drees, Acar, Ramsey, Sekulic, Ricke (69. Uzun), Ibeme, Basic (85. Göke)
Tore: 0:1 Acar (14.), 1:1 Toetz (33.), 2:1 Dieckmann (59.), 2:2 Göke (88.)

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