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Gregor Kreul freut sich: „Total happy“ nach Augsburg

Kanuslalom

Gregor Kreul hat seine Zelte in Schwerte abgebrochen, um sich in der Sportfördergruppe ganz auf seinen Sport konzentrieren zu können. Ein Vereinswechsel kommt aber nicht in Frage.

Schwerte

, 22.06.2018
Gregor Kreul freut sich: „Total happy“ nach Augsburg

Der Ruhrslalom am vergangenen Wochenende war Gregor Kreuls letzter Wettkampf vor seinem Umzug nach Augsburg. © Bernd Paulitschke

Sein vorrangiges sportliches Ziel für 2018 hat Gregor Kreul verpasst. Denn eigentlich hatte sich der 20-jährige Canadierfahrer des Kanu- und Surf-Vereins Schwerte (KVS) vorgenommen, die Qualifikation für die U23-Nationalmannschaft zu schaffen. Doch die nicht gerade nach Wunsch gelaufenen Qualifikations-Wochenenden im Frühjahr in Augsburg und Markkleeberg sind längst abgehakt.

„Total happy“ ist Kreul nach eigener Aussage nämlich trotzdem. Denn viel wichtiger als die Nationalmannschafts-„Quali“ ist für Kreul, dass sich sein beruflicher Wunsch erfüllt hat. Am 1. September beginnt er eine vierjährige Ausbildung bei der Bundespolizei. Nach dem erfolgreich absolvierten Einstellungstest im April bekam Kreul vor etwa vier Wochen den positiven Bescheid, dass er in die Sportfördergruppe aufgenommen worden ist. Damit spielt der Kanusport weiterhin eine Hauptrolle im Leben des Gregor Kreul. „Die optimale Förderung“ könne er nun in Anspruch nehmen, sagt er, „das ist genau das, was ich wollte.“

Verbunden ist diese berufliche Entwicklung mit einem Wohnortwechsel. Anfang der Woche, direkt nach dem Ruhrslalom des KVS, rollte der Umzugstransporter nach Augsburg, wo Kreul nun zuhause sein wird. Dass der Kontakt in die Ruhrstadt nicht abreißen wird, versteht sich aber fast von selbst. Schon an diesem Wochenende bekommt Kreul Besuch aus der Heimat: KVS-Trainerin Sandra Rosener ist mit Maren Szillat, Tillmann Röller und Jonathan Queißer nach Augsburg gefahren, wo das Schwerter Paddler-Trio am internationalen Junior-Slalom-Cup des europäischen Verbandes ECA teilnimmt.

Kreuls Verbundenheit zu Schwerte und der Ruhr wird auch durch seine grundsätzliche Entscheidung deutlich, trotz des Standortwechsels weiterhin für den KVS zu fahren. „Den Verein zu wechseln, kommt nicht Frage. Dafür hat der KVS mir viel zu viel gegeben und gibt mir auch immer noch viel zu viel.“

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