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Großes Favoritensterben - Viele Niederlagen zum Auftakt

Fußball-Kreisliga A

Schon am ersten Spieltag der neuen Fußball-Saison gab es unter den heimischen A-Ligisten ein großes Favoritensterben. Zahlreiche Klubs, die den Blick eigentlich auf den oberen Teil der Tabelle richten wollten, mussten Niederlagen einstecken. Andere waren mit ihrer Punkte-Ausbeute zufrieden.

LÜNEN

von Von Bernd Janning, Marco Winkler, Michael Gössing

, 17.08.2010

Der Bezirksliga-Absteiger

verlor knapp gegen Ay Yildiz Derne, die der SVP im Pokal noch mit 7:4 besiegt hatte. "In der ersten Halbzeit haben wir ganz schlecht gespielt", so Coach Reuf Zulfic. In der zweiten Hälfte agierten die Preußen besser, erarbeiteten sich mehr Torchancen, aber erzielten keine Tore. Die Niederlage ist auch auf die vielen Verletzten beim SVP zurückzuführen, aber diese werden beim nächsten Spiel kaum weniger. "Unser Torhüter Matthias Mytzka wird am Sonntag wieder dabei sein, alle anderen bleiben wohl verletzt", erklärt Zulfic. Mit dem

zeigte sich ein weiteres A-Liga-Topteam der vergangenen Saison nicht gut in Form. "Fußballerisch konnten wir bei weitem nicht an die Vorbereitung anknüpfen", zeigt sich Coach Andreas Roch enttäuscht. Die Süder standen nicht eng genug bei den Männern und verloren zu viele Zweikämpfe. "Wenn wir unsere Chancen genutzt hätten, wären wir trotzdem als Sieger vom Platz gegangen", meint Roch. Die verletzten David Menberg und Andre Richter fallen derweil länger als erwartet aus. Ebenfalls enttäuschend war die 1:2-Auftaktniederlage von

gegen Seppenrade II. "Wir waren läuferisch einfach zu schwach, sind überhaupt nicht in die Zweikämpfe gekommen", begründet Trainer Andreas Bolst die desolate Vorstellung seiner Mannschaft. Die Blau-Weißen handelten in der Defensive nicht konsequent genug und bestraften sich durch den unnötig verursachten Freistoß, der letztendlich zum 2:0 führte, sogar noch selber. "So können wir schlecht weiter machen. Gegen Senden wird es Änderungen geben", kündigt Bolst im Hinblick auf das nächste Spiel am Sonntag an. Groß war auch die Enttäuschung beim

, der gegen Nachbar

verlor. Nachdem Trainer Frank Lewandowski kurz nach dem Spiel auf den Schiedsrichter geschimpft hatte, kritisiert er nun auch seine Elf: "Egal, wie der Schiri pfeift. Wir müssen ruhiger werden." Dabei betont er aber auch, dass die Saison durch diese Pleite für die Grün-Weißen noch nicht beendet ist: "Wir haben nicht wegen Unvermögen verloren, sondern hatten auch Pech", betont Lewandowski. Sein Gegnüber Erik Sobol bremst die Euphorie beim TuS: "Das darf man nicht überbewerten", so der Coach. Trotzdem freute er sich: "Ein Sieg zum Auftakt ist immer schön. Das hatte ich seit einigen Jahren nicht mehr." "Mit etwas Glück wäre ein Punkt drin gewesen", bilanziert Karsten Franke, Trainer der

, nach der Partie gegen Aufsteiger und Favorit TuS Hannibal. Eine gute Leistung zeigte Keeper Emre Ekici - ob er Stammtorwart wird, ist allerdings noch nicht entschieden. "Wenn Jörn Herzer aus den Flitterwochen zurück ist, wechseln sich beide erst einmal ab. Ich lasse mir Zeit mit der Entscheidung", so Franke. Beim

ist Trainer Andreas Voigt im Nachhinein mit dem 1:1 im Derby gegen den

zufrieden: "Doch die Mannschaft war erst enttäuscht, die drei Punkte nicht eingefahren zu haben." Sonntag geht es zum TuS Eving II, der mit dem überraschenden 5:1 in Kemminghausen erster Tabellenführer wurde. Und auch der Brambauer Reserve

war mit dem Punkt zum Auftakt zufrieden. "Das war eine sehr, sehr engagierte Leistung. Kompliment an meine Jungs", lobt Trainer Wolfgang Sadlowski. Besonders in der zweiten Hälfte holten die Schwarz-Weiß-Roten alles heraus und kämpften nach dem Platzverweis von Andreas Türpe unermüdlich weiter. Sonntag geht es gegen die Westfalia aus Wickede, die zum Auftakt gegen Wambel kurios mit 6:4 gewann. "Das zeugt von Stärke in der Offensive, aber auch deutlichen Lücken in der Abwehr. Die wollen wir nutzen!", so der BVB-Coach. In der A-Liga 2 DO siegte der

überraschend mit 2:1 gegen Körne. Nach der Vorbereitung mit 1:18-Toren in zwei Spielen war nicht unbedingt davon auszugehen. "Ich wusste immer, dass die Moral stimmt", freut sich Trainer Dieter Glaap, betont jedoch: "Es werden Rückschläge kommen, wir brauchen definitiv Zeit." Eigentlich wollte der

an die gute Leistung aus dem Spiel gegen Weddinghofen anknüpfen. Dies gelang beim Unentschieden zum Start nicht. "Ich habe das Team gewarnt, dass Capelle über die Außen flink ist. Die Jungs wollten ausprobieren, ob der Trainer recht hat. Das Ausprobieren dauerte 17 Minuten und schon stand es 0:2." In der zweiten Hälfte setzte der TWW mehr auf die starke Offensive, drehte das Spiel, konnte aber die Führung nicht halten. "Man hat gemerkt, dass einige Spieler noch grün hinter den Ohren sind. Wir haben eine Menge Arbeit vor uns, fühlen uns aber wohl in dieser Rolle."

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