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Handball

HSC Rhade setzt auf Gemeinschaft

RHADE 34 Jahre. Im Sport ist das eine Ewigkeit. Ja, eigentlich noch mehr. Erst recht, wenn der Kern einer Mannschaft seit eben dieser Zeit zusammen spielt. Die Handballer des HSC Rhade sind so eine Mannschaft.

HSC Rhade setzt auf Gemeinschaft

Funktionierendes Team: Fabian Gedding, Ludger Venhoff, Thorsten Kamp, Oliver Pötsch, Gerd Leying, Steffen Sewing und Michael Kortenhorn (o.v.l.) sowie Timo Brinkmann, Nils Brinkmann, Heiner Löchteken, Jan Westhoff, Christian Helfenbein und Michael Loick (u.v.l.). Es fehlen Rolf Urbansky, Rainer Preick und Udo Hofertheide.

1982 war es, als sich im Dorstener Norden erstmals eine Herrenmannschaft gründete. „Die erste Welle“, nennt Christian Helfenbein die Spieler, die, wie er selbst, schon damals dabei waren. Michael Kortenhorn und Gerd Leying, Ludger Venhoff und Rolf Urbansky, Udo Hofterheide, Michael Loick und Heiner Löchteken. Allesamt Spieler der Jahrgänge 1962/63, die sich schon seit Jugendzeiten kannten.

Die „zweite Welle“ schwappte mit den Jahrgängen 1967/68 ins Team. Danach − kam lange gar nichts. Und so wurden die Spieler des HSC Rhade Jahr für Jahr älter, ohne dass Nachwuchs zur Mannschaft gestoßen wäre. Doch trotz Verletzungen, Beruf und familiärer Verpflichtungen überlebte das Team und hat nun eine regelrechte Frischzellenkur erfahren.

Mit Nils und Timo Brinkmann sind zwei 20-Jährige zum HSC zurückgekehrt, die dort einst in der B-Jugend mit dem Handball begannen. Als Verein keine A-Jugend stellen konnte, suchten sie sich einen anderen Club. Doch jetzt sind sie zurück. „Die kann man schicken“, freut sich nicht Christian Helfenbein, dass die alten Recken taktisch nun auch wieder die Karte „Tempogegenstoß“ spielen können. Und die Brinkmänner sind nicht die einzigen Jungspunde im aktuellen Kader. Mit Jan Westhoff spielt ein weiterer Student im Team und „Küken“ Fabian Gedding ist gar erst 17 und über eine Schul-AH’G auf den Handball-Geschmack gekommen.

Zwei Siege zum Auftakt

Die neue Saison hat für die Rhader entsprechend gut begonnen. In der 2. Kreisklasse Euregio haben sie die beiden ersten Saisonspiele gewonnen. Aufstieg? Ist in Rhade alles andere als ein Muss. Auch wenn das Team sportlich zugelegt hat, steht der Spaß nach wie vor im Vordergrund. „Wer einmal dabei war, kommt irgendwann auch wieder“, sagt Christian Helfenbein. Bester Beweis: Oliver Pötsch, der am Sonntag nach zweijähriger Verletzungspause sein Comeback feierte.

Und wer tatsächlich nicht mehr spielen kann, der ist auch so beim Training gern gesehen. Schließlich haben die Rhader Handballer in 34 gemeinsamen Jahren auch gelernt, wie man die gemütliche dritte Halbzeit gestaltet. „Mit Trainingstasche wär aber schöner“, meint Helfenbein, denn Verstärkung ist immer willkommen. Dass die Rhader keine Spieler des VfL Rot-Weiß Dorsten „geerbt“ haben, als der sein Herrenteam auflöste, wundert ihn schon ein bisschen. Aber sei‘s drum, jetzt sind die Rhader nicht mehr nur das älteste Dorstener Herrenteam, sondern auch das einzige.

Trainiert wird übrigens im 14-tägigen Wechsel dienstags von 19.30 nis 21.30 Uhr oder von 20.30 bis 22 Uhr in der Sporthalle an der Erler Straße. Weitere Auskünfte erteilt Michael Kortenhorn, Tel. (0151) 11 44 41 74.

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