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HSG Schwerte/Westhofen und HVE Villigst-Ergste wollen oben mitspielen

Frauenhandball

Im Handball beginnt am Wochenende die Saison 2018/19 – auch für die Frauenteams der HSG Schwerte/Westhofen in der Verbandsliga und die HVE Villigst-Ergste, die in der Bezirksliga spielt.

Schwerte

, 03.09.2018
HSG Schwerte/Westhofen und HVE Villigst-Ergste wollen oben mitspielen

Die Verbandsliga-Handballerinnen der HSG Schwerte/Westhofen 2018/19: Marisa Römer, Darlyn Schulte, Vicky Wolff, Erva Aydin, Lea Tietz, Katharina Batschurin und Lisa Dutkiewicz (vorne v.li.) sowie Trainer Peter Hengstenberg, Katharina Petri, Cynthia Hengstenberg (früher Matzat), Laureen Jacke, Natascha Turner, Julia Ullrich, Sissy Alissa, Lara Tietz, Jessica Lorenz und Co-Trainer Alexander Nickolay (stehend v.li.). Es fehlt Neuzugang Julia Ruhfaut. © Manuela Schwerte l

In der jüngeren Vergangenheit stellte die HSG Schwerte/Westhofen stets eine der jüngsten Mannschaften der Frauenhandball-Verbandsliga 2, die mit einer nicht allzu üppigen Personaldecke ausgestattet war. Doch diese Zeiten gehören zur Saison 2018/19 der Vergangenheit an. Zwar müssen die Schwerterinnen den Abgang der Liga-Torschützenkönigin Sally Unger verkraften, die es zum Oberligisten TuRa Bergkamen zieht. Doch sieben Neuzugänge sorgen dafür, dass Trainer Peter Hengstenberg mit einem Kader von 16 Spielerinnen in die Saison gehen kann.

Zwei von ihnen, beide potenzielle Spielgestalterinnen, fallen allerdings vorerst aus: Die aus Recklinghausen zurückgekehrte Julia Ullrich plagt sich seit Wochen mit hartnäckigen Kniebeschwerden. Und seit dem vergangenen Wochenende gibt es mit der jungen Katharina Batschurin ein weiteres Sorgenkind. Im Trainingslager verletzte sich Batschurin am Knie. „Eine genaue Diagnose steht noch aus. Aber ich befürchte, dass sie längerfristig ausfällt“, sagte Trainer Hengstenberg am Montag.

Und schon macht es sich bezahlt, dass die Mannschaft breiter aufgestellt ist. „In der Vorsaison wären solche Ausfälle ein wirkliches Problem geworden. Jetzt ist es zwar auch ärgerlich, aber wir haben mit Sissy Alissa eine Allrounderin hinzubekommen, die auf der Rückraum-Mitte-Position spielen kann. Und Vicky Wolff hat das in der Vorbereitung auch schon richtig gut gemacht“, sagt der Coach.

A propos Vorbereitung: Erst am vergangenen Mittwoch konnten die HSG-Frauen nach den Renovierungsarbeiten wieder in die FBG-Halle. „Es waren lange Wochen, in denen wir uns mit einem Alternativprogramm behelfen mussten. Ein großes Kompliment an die Mannschaft, wie sie mit dieser Situation umgegangen ist“, lobt Trainer Hengstenberg mit Blick auf die Kraft- und Ausdauereinheiten im Schwerter Wald.

Und mit welchem Saisonziel nimmt die HSG die neue Spielzeit in Angriff? „Einen Platz besser als in der Vorsaison“ will Hengstenberg mindestens abschneiden. Da waren die Schwerterinnen auf Platz sechs der Abschlusstabelle zu finden – eine Top-Fünf-Platzierung darf es diesmal also sein, auch wenn Peter Hengstenberg meint: „Ich halte die Liga für stärker als in der Vorsaison.“ Aber das gilt für seine Mannschaft ja offenbar auch.


Die Bezirksliga-Handballerinnen der HVE Villigst-Ergste sind in der vergangenen Saison zwar weder auf- noch abgestiegen, betreten in der kommenden Spielzeit aber trotzdem Neuland. Denn nach der gewünschten Umgruppierung aus der Sauerland- in die Ruhrgebietsstaffel haben die Schützlinge von Trainer Dino Tönnies zwar kürzere Auswärtsfahrten zu absolvieren, bekommen es aber mit vielen Mannschaften zu tun, über die der HVE-Coach noch nicht allzu viel weiß. „Wir wissen noch nicht so recht, wo wir stehen“, sagt Tönnies.

Sein Vertrauen in das Leistungsvermögen des Teams ist aber groß genug, um das Saisonziel „oben mitspielen“ auszugeben. „Platz zwei bis vier ist drin“, meint der Coach – das Wort „Aufstieg“ kommt Tönnies aber nicht über die Lippen.

Die wichtigste Veränderung in personeller Hinsicht ergibt sich beim Tabellenfünften der Vorsaison auf der Position zwischen den Pfosten. Weil Pamela Prado sich zu einem Auslandsaufenthalt in die USA verabschiedet hat und erst Ende Februar 2019 zurückerwartet wird und weil Kathrin Selleny mit 47 die Handballschuhe an den Nagel gehängt hat und nur noch im personellen Notfall aushilft, bestand Handlungsbedarf auf der Torhüterposition. Trainer Tönnies ist heilfroh, mit Rückkehrerin Jenny Fuchs (37) einen gleichwertigen Ersatz gefunden zu haben.

Ansonsten halten sich die personellen Veränderungen in Grenzen. Mit Gianna Köster ist eine weitere Spielerin wegen eines Ausland-Trips vorerst nicht dabei. Und auf der Seite der Zugänge sind Friederike Baumkötter, die aus der zweiten Mannschaft aufrückt, und die A-Jugendliche Ronja Kaup zu verzeichnen.

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