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HSG und HVE: Gipfeltreffen, Wundertüten und alte Bekannte

Vorschau auf den Handball-Spieltag

Ein höchst attraktiver und spannender Spieltag steht auf dem Wochenend-Programm der HSG Schwerte/Westhofen. So treffen die Männer auf zahlreiche Ex-Schwerter und die Verbandsliga-Damen erwartet ein Gipfeltreffen gegen Arnsberg.

SCHWERTE

14.11.2014
HSG und HVE: Gipfeltreffen, Wundertüten und alte Bekannte

Cynthia Matzat und die HSG-Frauen wollen den Tabellenführer aus Arnsberg stürzen.

Alleine die Tabellenkonstellation macht diese Partie zu einer interessanten – die Schwerter reisen als Tabellensechster nach Wellinghofen zu einer Mannschaft, die mit nur drei Negativpunkten zur gehobenen Landesligaklasse zählt. Und dann ist da ja noch das Personal der Dortmunder: Das komplette Trainergespann und sieben Spieler waren mal in der FBG-Halle aktiv – und auch untereinander kennen sich Spieler und Trainer beider Teams. „In der Vergangenheit hat man immer mal geschaut, was der jeweils andere macht, jetzt spielen wir in einer Liga“, erklärt HSG-Trainer Niclas Kohl. Zweifelsohne eine interessante Konstellation, auch wenn Abwehrchef Peter Hengstenberg relativiert: „Klar kennt man sich, aber man muss das mit der Brisanz nicht übertreiben. Wellinghofen steht zu recht da oben und wir wollen das Spiel genauso gewinnen wie jedes andere auch.“ In die gleiche Kerbe schlägt Kohl, der alle Mann an Bord hat: „Wir haben in der vergangenen Woche gezeigt, wie wir gegen die Spitzenteams mithalten können. Man hätte Wellinghofen vor der Saison nicht unbedingt da oben erwartet. Aber ihre Ergebnisse zeigen, dass wir auf eine gute Mannschaft treffen.“ Vor allem die Defensive kann sich sehen lassen – erst 157 Gegentreffer sind Ligaspitze.

Auch die Damen der HSG haben eine alles andere als leichte Aufgabe vor der Brust. Mit dem TV Arnsberg kommt der verlustpunktfreie Tabellenführer am Samstagabend in die FBG-Halle. Doch allzu groß ist der Abstand zu den Schwerterinnen nicht, denn das Team von Manfred Ullrich und Mischa Quass ließ nur beim Unentschieden zum Saisonauftakt Federn. „Dass wir so ein Spitzenspiel bestreiten dürfen, damit haben wir vor der Saison nicht gerechnet. Trotzdem freuen wir uns natürlich, dem Schwerter Publikum so ein Spiel bieten zu können“, freut sich Ullrich. Apropos Publikum: „Wir brauchen jede Unterstützung von der Tribüne, um mit den Fans als achtem Mann im Rücken eine gute Partie spielen zu können“, rührt der Trainer die Werbetrommel. Und ein Kommen könnte sich lohnen. „Arnsberg stellt vier oder fünf der Top-Spielerinnen in der Liga – allesamt erfahren und richtig gut“, weiß Ullrich. Die Schwerterinnen wissen also, was auf sie zu kommt. Sie gehen nach den jüngsten Erfolgen allerdings auch mit einer gehörigen Portion Selbstvertrauen in die Partie. Fehlen wird Devina Dahms. Ob es bei der lange verletzten Torfrau Jana Möllmann nach ihrem Trainingsauftakt am Freitagabend reicht, wird sich kurzfristig zeigen.

Frauen-Landesliga
Die HSG Schwerte/Westhofen 2 empfängt den TV Wanne (Sonntag, 17.30 Uhr, FBG-Sporthalle). Am vergangenen Wochenende in Unna zeigte die zweite HSG-Mannschaft gute Ansätze. Ob es gegen den mit 4:10-Punkten anreisenden Gast aus dem Ruhrpott auch endlich zu etwas Zählbarem reicht?

Eine echte Wundertüte kommt am Sonntagabend in den Gänsewinkel: „Ich weiß nicht genau, was uns erwartet“, erklärt Trainer Alexander Maystrenko, „die Sundwiger stehen zwar nicht gut da, werden das Spiel aber nicht so einfach hergeben. Wir müssen viel tun.“ Das Gastspiel der Hemeraner in Letmathe verfolgte er live, da warfen die Gäste gerade einmal zehn Tore. Generell kassierten sie in Auswärtsspielen teils deftige Niederlagen. „Davon sollten wir uns aber nicht beeinflussen lassen“, warnt Maystrenko. Zudem fordert er nach dem holprigen Sieg in Warstein wieder mehr Initiative von seinen Rückraumspielern: „Da kam in der letzten Woche zu wenig.“

Als „eine absolut unangenehme Aufgabe“ bezeichnet Spielertrainer Andreas Menne das Gastspiel seiner „Zweiten“ bei einem direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt in Bösperde. „Ich kann mich nicht daran erinnern, dass wir in Bösperde mal gut ausgesehen hätten. Wer über den Kampf besser ins Spiel kommt, wird auch gewinnen“, weiß der Coach, der mit einem prall gefüllten Kader anreist.

Nach zuvor zwei Niederlagen gab es für das Team von Anja Brinkmann am vergangenen Sonntag endlich mal wieder einen Sieg. Trotzdem hinkt der Absteiger seinen Ansprüchen mit 6:8 Punkten ein wenig hinterher, nach dem Erfolg in der letzten Woche kann der Aufwärtstrend gegen den starken Tabellenzweiten aus Dellwig bestätigt werden.

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