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HSG will Herne besiegen - aber nicht im Vorbeigehen

SCHWERTE Was am vergangenen Sonntag nicht geglückt ist, will die HSG Schwerte-Westhofen nun nachholen: das Ausgleichen des Punktekontos. Am Sonntag (11. November) hat das Team daheim die große Chance dazu.

HSG will Herne besiegen - aber nicht im Vorbeigehen

Dominik Thäsler, der hier in die Zange genommen wird, unternimmt mit der HSG Schwerte-Westhofen in Herne einen erneuten Anlauf, das Punktekonto auszugleichen.

Die Gelegenheit, dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen, scheint alles andere als ausgeschlossen, denn der SC Westfalia Herne, der die Schwerter am Sonntag um 17.30 Uhr in der Sporthalle am Westring erwartet, zählt nicht gerade zu den Top-Adressen der Verbandsliga. Am vergangenen Wochenende blamierten sich die Herner sogar beim Schlusslicht in Lennestadt, das sich über die ersten beiden Saisonpunkte freuen durfte.

Doch HSG-Spielertrainer Mischa Quass warnt davor, aus diesem Ergebnis Rückschlüsse auf das wahre Leistungsvermögen des Ruhrpott-Teams zu ziehen. "Die anderen Ergebnisse waren gar nicht so schlecht", weiß Quass und erinnert an den Herner Punktgewinn in Hagen sowie den Sieg bei OSC Dortmund - die HSG kassierte dort eine empfindliche Niederlage. So folgert Quass: "Das Spiel werden wir nicht mal eben so im Vorbeigehen gewinnen."

Vor allem nicht, wenn es wieder so viele Gegentore hagelt wie am vergangenen Sonntag. 37 Mal hatte das Netz hinter den Schwerter Torhütern gewackelt - "sicherlich zu viel", wie Quass zugesteht. Eine generelle Defensivschwäche seiner Mannschaft will er daraus aber nicht ableiten.

"Klar, dass da viele Tore fallen"

Schalksmühle/Halver 2, der letzte Gegner, sei eine Mannschaft, die mit hohem Tempo und viel Risiko gespielt habe. "Das war klar, dass da viele Tore fallen", so Quass. Trotzdem dürfte der Schwerter Schlüssel zu einem Erfolgserlebnis in Herne in einer Steigerung der Abwehrleistung liegen.

Personell sieht es bei der HSG nicht schlecht aus. Bis auf Henrik Ciomber, der nach seiner Blinddarm-Operation noch pausieren muss, sind alle Mann an Bord.

  

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