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Habinghorst gibt nicht auf - Schwerin, Obercastrop und Merklinde wollen siegen

Die Castrop-Rauxeler Teams

Der VfB Habinghorst stemmt sich gegen den Abstieg aus der Fußball-Bezirksliga 15. Die Spvg Schwerin will Platz zwei halten. Und auch der SuS Merklinde und der SV Wacker Obercastrop treten an Pfingstmontag, 28. Mai, an. Hier die Vorberichte.

CASTROP-RAUXEL

von Von Jürgen Weiß und Jörg Laumann

, 25.05.2012
Habinghorst gibt nicht auf - Schwerin, Obercastrop und Merklinde wollen siegen

So lange rechnerisch noch alles möglich ist, gibt keiner auf: Auch nicht der Fußball-Trainer des VfB Habinghorst (12.), Daniel Kuhn, der drei weitere Punkte gegen den Hörder SC (8.) gegen den Abstieg anstrebt. Die Castrop-Rauxeler haben zuletzt aus drei Spielen sechs Punkte geholt. Wenn das auch nur unter der Rubrik „Pflichtaufgaben“ geführt wird, weil es sich bei den besiegten Kandidaten um potenzielle Absteiger handelte. Aber der VfB-Coach hat Recht, wenn er sagt: „Auch diese Spiele müssen erstmal gewonnen werden.“ Der Blick auf die Tabelle ließ jedenfalls die Mundwinkel aller Beteiligten nach oben schnellen.Jetzt sind es nur noch drei Punkte Rückstand auf den elften Platz (Abstiegsrelegation), und derer vier auf den sicheren zehnten Rang. Da sind lachende Gesichter verständlich. Kuhn hatte ja schon vor Wochen gesagt: „Da steigt vielleicht jemand ab, der noch gar nicht damit rechnet.“  Und wenn sich alle so einbringen, wie ihr ältester Akteur, Jörg Teichmann, dann könnte es wirklich mit dem Klassenverbleib klappen. Kuhn: „Der Jogi kommt von der Arbeit und steigt 15 Minuten später schon ins Training ein.“ Ein Vorbild, wie es sich jeder Fußball-Trainer wünscht. 

Für die Spvg Schwerin geht es in den ausstehenden vier Partien in der Fußball-Bezirksliga noch darum, ihren zweiten Platz zu verteidigen. Am Pfingstmontag, 28. Mai, empfängt die Klahs-Elf den Neunten VfB Annen.Nachdem der Tabellenführer Kirchhörder SC auf sieben Punkte enteilt ist, wollen sich die „Blau-Gelben“, die in den jüngsten zehn Spielen ohne Niederlage geblieben sind, nun darauf konzentrieren, ihre starke Rückrunde mit weiteren positiven Ergebnissen zu Ende zu bringen.  Dabei zeichnet sich ein Zweikampf um den zweiten Rang mit dem Lokalrivalen SV Wacker Obercastrop ab, der angesichts von nur drei Punkten Rückstand ebenfalls noch Ansprüche auf die Vize-Meisterschaft anmeldet. Die größte Sorge bereitet Trainer Jürgen Klahs allerdings der Personalstand. „Natürlich möchten wir gerne Zweiter werden“, sagt der Coach, „aber unser Kader ist arg dezimiert.“  Neben David Queder, der nach wie vor seine Rot-Sperre absitzt, muss Klahs am Montag wohl auch auf Matthias Hipe (verletzt) und Stefan Kitowski (Urlaub) verzichten. Klahs: „Vielleicht geben wir einigen Spielern aus der zweiten Mannschaft oder dem A-Juniorenteam eine Chance."

Die „Abschieds-Tour“ von Uwe Esser geht weiter. Noch vier Spiele absolviert der scheidende Trainer des SV Wacker Obercastrop mit seinem Team in der Fußball-Bezirksliga. Am Pfingstmontag, 28. Mai, muss der Dritte beim Vorletzten TuS Rahm antreten.  Nach der Partie gegen die Obercastroper könnten die Dortmunder bereits als Absteiger feststehen. Zwar gelangen Rahm zuletzt in den Heimspielen zwei 4:0-Siege gegen Erkenschwick und Lütgendortmund, doch liegt selbst der mögliche Relegations-Rang (11.) mit zehn Punkten in nahezu unerreichbarer Ferne.  Wacker hingegen kann befreit aufspielen und hat zuletzt mit zwei Siegen in Folge wieder Kurs auf den zweiten Rang genommen. Die dort platzierte Spvg Schwerin weist nur noch drei Punkte Vorsprung auf.  In personeller Hinsicht stehen dem Wacker-Trainer einige zusätzliche Alternativen zur Verfügung: Antonios Kotziampassis und Rafael Schmieja kehren in den Kader zurück. Ahmet Caki hingegen fällt weiter aus: Nach seiner Hochzeit sind nun die Flitterwochen angesagt.

Wohl gestärkt durch verschärftes Training und einem gemeinsamen Grillabend am Freitagabend, treten die Bezirksligakicker des SuS Merklinde am Pfingstmontag, 28. Mai, guten Mutes beim TuS Eichlinghofen an.Dieser Last-Minute-Elfmeter in der 95. Minute beim 1:2 gegen den SC Dorstfeld sei gut aufgearbeitet, sagte Merklindes Sportlicher Leiter Martin Broll: „Bei uns ist die Stimmung gut, wir haben das Training mit Spielertrainer Marco Gruszka noch mal angezogen.“ Was wohl nicht mit der körperlichen Verfassung der Aktiven zu tun hatte. Broll: „Die Jungs sind alle gut drauf, wir haben jedenfalls gegen keinen Gegner nachgelassen; und der fragwürdige Elfmeter wirft uns auch nicht aus der Bahn.“  Nur seinen Spieler Marcel Varbelow, der rund um dieses Strafstoß-Desaster mit „Gelb-Rot“ vom Platz gestellt wurde. An und für sich zieht das ja keine Sperre nach. Doch der Fall wurde an die Bezirksspruchkammer weitergeleitet, weil der Schiedsrichter von dem Merklinder eine abfällige Bemerkung gehört haben will. Damit wurde Merklinde dreifach bestraft. Elfmeter, Niederlage und nun eine Sperre für den Spieler, der sich beim Warmmachen in der ersten Halbzeit die erste „Gelbe“ abgeholt hatte. Ansonsten meldet Broll „Alle Mann an Bord“. Und hofft auf dem großen Ascheplatz in Eichlinghofen an frühere gute Leistungen anknüpfen zu können. Broll: „Da haben wir oft gut ausgesehen.“ Dafür sorgen könnten auch die beiden Youngster auf der linken Seite, Sebastian Cyganek und Moritz Budde. Broll dazu: „Die harmonieren richtig gut.  

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