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Halbzeitanalyse: Der VfB hat Probleme mit der Konstanz

WESTHOFEN Beim VfB Westhofen wird man über die Winterpause sehr froh sein. Denn mit dem bisherigen Saisonverlauf kann und will man an der Wasserstraße nicht zufrieden sein. In der zweiten Saisonhälfte muss eine Menge passieren. Sonst stecken die Westhofener bald richtig im Abstiegskampf. Wir ziehen Bilanz.

von Von Bastian Bergmann

, 20.12.2007

Dabei war als Minimum ein Platz im gesicherten Mittelfeld das Ziel. Doch davon ist man zur Zeit weit entfernt. Dabei kann man der Mannschaft nicht vorwerfen, nicht alles zu versuchen. Doch häufig blieb das letzte Quäntchen Glück auf der Strecke.

Bilanz: Fünf Siege, drei Unentschieden und neun Niederlagen bringen den Westhofenern aktuell den zwölften Tabellenplatz. Allerdings beträgt der Vorsprung auf die Abstiegsplätze nur noch einen mageren Punkt. Gevelsberg und Herdecke warten nur auf den nächsten Ausrutscher.

Die Mannschaft: Natürlich musste die junge Mannschaft viele Abgänge verkraften. Augustin, Seelbach, Hartleb und die schwere Verletzung von Tobias Hepping haben den VfB schwerer getroffen als vielleicht erwartet. Als Entschuldigung lässt Trainer Michael Kalwa das dennoch nicht gelten. "Es sind einige dabei, die ihr Potenzial nicht abrufen. Wir können Fußball spielen und mit allen mithalten, aber wir müssen nicht nur im Training sondern auch mal sonntags Gas geben", fordert Kalwa.

Das Vertrauen in die Mannschaft ist da. "Wir haben die Breite und die Qualität. Aber wir haben in jedem Spiel drei oder vier Ausfälle. Das müssen wir abstellen und endlich mehr Konstanz reinkriegen." Bedarf für personelle Nachbesserungen sieht Kalwa indes nicht. Sollte sich jedoch etwas ergeben, will man nichts ausschließen.

Bisheriger Saisonverlauf: Die Spielzeit hatte mit einem fulminanten 4:0-Heimerfolg gegen den TuS Hattingen gut begonnen. Doch dann folgten vier Niederlagen in Folge, ehe ein 3:1-Sieg gegen den FSV Witten, ein 1:0 in Volmarstein und der 7:0-Kantersieg gegen Hohenlimburg wieder Mut gaben. Doch fünf sieglose Spiele zum Ende der Hinrunde zogen die Westhofener wieder mächtig in den Abstiegsstrudel.

Der Trainer: Michael Kalwa ist in seiner zweiten Saison in Westhofen. Die Vereinsführung hat indes seinen Vertrag vorzeitig verlängert - ein Indiz für die gute Arbeit, die Kalwa leistet.

Die Prognose: "Die Situation ist gefährlich. Wenn wir den Moment verpassen, sieht es böse aus", mahnt Kalwa zur Vorsicht. Denn für ihn hat der Abstiegskampf bereits vor drei Wochen begonnen. Wenn die Westhofener ihr Konstanzproblem in den Griff bekommen und vielleicht auf der einen oder anderen Position nachbessern, sollte ein Platz im gesicherten Mittelfeld drin sein.

SO SPIELTE DER VFB WESTHOFEN VfB Westhofen - TuS Hattingen 4:0 TuS Stockum - VfB Westhofen 2:0 SG Welper - VfB Westhofen 3:1 VfB Westhofen - SpVg Hagen 11 0:1 SV Geisecke - VfB Westhofen 3:1 VfB Westhofen - FSV Witten 3:1 SuS Volmarstein - VfB Westhofen 0:1 VfB Westhofen - SV Hohenlimburg II 7:0 VfB Westhofen - VfB Schwelm 2:4 ETuS/DJK Schwerte - VfB Westhofen 1:0 VfB Westhofen - FSV Gevelsberg 3:2 Türk SV Witten - VfB Westhofen 2:2 Hedefspor Hattingen - VfB Westhofen 2:0 VfB Westhofen - TSG Herdecke 2:2 TSV Fichte Hagen - VfB Westhofen 4:4 TuS Hattingen - VfB Westhofen 2:1 VfB Westhofen - TuS Stockum 0:4

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