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Halbzeitanalyse: Wethmar setzt auf Jugend

WETHMAR Fußball-A-Ligist Westfalia Wethmar hat sein Hinrundenziel, einen einstelligen Tabellenplatz, knapp verfehlt, blickt aber optimistisch in die Zukunft. Die Westfalia blieb vom großen Wechselfieber verschont und verzeichnete nur drei Abgänge.

von Von Jürgen Schwärzel

, 18.12.2007

Allerdings musste Trainer Andreas Schneider fünf A-Jugendliche in die Mannschaft integrieren, was den Altersdurchschnitt auf 19,5 Jahre reduzierte. Die Unerfahrenheit der Truppe ist für Schneider deshalb auch der Grund für Platz zwölf.

 "Wir haben anfangs viele Fehler gemacht und vielleicht nur 30 bis 40 Prozent A-Liga-Format erreicht. Jetzt stehen wir ungefähr bei 80 %, Fortschritte sind klar zu erkennen. Die eklatante Auswärtsschwäche mit nur einem einzigen Zähler ist ein weiterer Schwachpunkt.

Die Bilanz: 17 Spiele, fünf Siege, zwei Unentschieden, zehn Niederlagen. Platz zwölf mit 17 Punkten und einem Torverhältnis von 24:37.

Das Team: Den Abgängen Mike Ashoff (Preußen Lünen), Martin Bartz (Hasper SV) und Christian Buchholz der beruflich nach Magdeburg verzog, stehen als Neuzugänge lediglich die A-Junioren Moritz Albrecht (wurde auch schon in der Rückrunde der letzten Saison eingesetzt), Tim Jesella, Daniel Kollakowski, Philip Herburg und Alexander Ruscher gegenüber.

Rückschläge: Ein großes Manko war der Ausfall des Stammtorhüters Marcel Koch, der sich vor der Saison einen Bandscheibenvorfall zuzog und erst zum Ende der Hinserie wieder im Kasten stand. Vertreten wurde der Keeper auch vom Trainer selbst, der dann natürlich an der Seitenlinie fehlte - ein unbedingtes "Muss" bei einem so jungen Team.

Torjäger: Michael Bock war mit sechs Toren vor Tim Hempelmann mit fünf am treffsichersten.

Der Trainer: Andreas Schneider ist im dritten Jahr am Cappenberger See, Stationen davor waren der Kamener SC, TSC Hamm und SpVg Holzwickede. Schneider setzt in Wethmar ganz auf die Jugend.

Prognose: Wenn die junge Mannschaft weiter gute Fortschritte macht und auswärts den einen oder anderen Punkt mehr holt als in der Hinserie, sollte der Abstieg in Wethmar kein Thema sein. Mittelfristig sind die Aussichten des Schneider-Teams auf jeden Fall rosiger.

 

 

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