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Hamm und Brambauer fusionieren

2. Wasserball-Bundesliga

Fast alles deutete bereits in den vergangenen Wochen darauf hin, mittlerweile ist jedoch die endgültige Entscheidung gefallen: Der SV Brambauer und der SC Rote Erde Hamm werden zur kommenden Saison eine Startgemeinschaft im Bereich Wasserball gründen.

BRAMBAUER

14.08.2010
Hamm und Brambauer fusionieren

Norbert Siemund, der künftige Vorsitzende der SGW.

Die Vorstände einigten sich einstimmig auf den Namen SGW SC Rote Erde/SV Brambauer, wobei SGW für Startgemeinschaft Wasserball steht.Ein tiefer Blick in die Augen... "Wir haben uns noch einmal tief in die Augen geschaut, und dann war die Sache klar. Wir haben in den vergangenen Monaten sehr vertrauensvolle Gespräche geführt. Die Chemie stimmt. Und das ist gerade in der Startphase eines solchen Projektes unverzichtbar", sagt Andreas Mildner, Vorsitzender des SV Brambauer. Auch Christian Bohnenkamp, der seit Mai den SC Rote Erde Hamm führt, lobt die konstruktive und ehrliche Zusammenarbeit mit dem einstigen Ligakonkurrenten: "Ich habe keinerlei Bauchschmerzen bei der Entscheidung gehabt. Da haben Menschen an einem Tisch gesessen, die ein gemeinsames Ziel haben, nämlich den Wasserballsport in der Region und insbesondere an den Standorten Brambauer und Hamm nach vorne zu bringen. Für beide Vereine ist das eine riesige Chance, die wir nutzen wollen."Das Ziel: die erste Liga Zusammen wollen die beiden Zweitligisten sobald wie möglich den Aufstieg in die erste Liga schaffen. "Allerdings müssen die Voraussetzungen dafür sowohl personell als auch finanziell stimmen. Wir wollen keine Fahrstuhlmannschaft werden", sagt Norbert Siemund, der designierte Vorsitzende der Startgemeinschaft.   Bewusst hat der SV Brambauer deshalb in diesem Sommer auf die Teilnahme am Aufstiegsturnier verzichtet. Die ersten beiden Plätze des Turniers hätte der SGW bereits einen Startplatz im Oberhaus gesichert. Saisonstart wäre im Herbst gewesen. "Wir haben eine extrem talentierte, aber auch sehr junge Mannschaft, die außerdem aus ursprünglich zwei Teams zusammenwachsen muss. Das ist natürlich auch immer ein Experiment, das wir nicht sofort in der 1. Liga wagen wollen", sagt Siemund.  Verzicht war der richtige Weg Auch Hans-Werner Glänzer, der 2. Vorsitzender werden soll und als solcher die Funktion eines Sportlichen Leiters einnehmen wird, hält diesen Weg für den richtigen: "Wir haben gerade in den Jahrgängen 1993 und 1994 riesige Talente. Ein Jahr in der zweiten Liga wird ihnen gut tun."

Wie groß der Talentpool ist, aus dem die zukünftige Startgemeinschaft schöpfen wird, zeigt ein Blick in die aktuellen Wasserball-Kaderlisten. Nimmt man beide Vereine zusammen, sind allein 18 Nachwuchsspieler in Kadern des Deutschen Schwimmverbandes sowie des Schwimmverbandes Nordrhein-Westfalen gelistet. Auch im Nachwuchsbereich wird die SGW deshalb in den nächsten Jahren von sich hören lassen. "Wir wollen zu einem echten Talentzentrum im Raum Südwestfalen werden", sagt Glänzer.

 

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