Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Harder folgt beim SV Preußen auf Ruhoff

Fußball: Kreisliga A

Nur einen Tag nach dem Rücktritt von Klaus Ruhoff hat Fußball-A-Ligist SV Preußen Lünen bereits einen neuen Coach gefunden. Oliver Harder beerbt Ruhoff an der Seitenlinie der Horstmarer. „Wir haben uns am Feiertag einigen können“, sagte am Dienstag, 4. Oktober, Patrick Höfig, Sportlicher Leiter der Preußen.

HORSTMAR

, 05.10.2016
Harder folgt beim SV Preußen auf Ruhoff

Der Sportliche Leiter Patrick Höfig (l.) und Geschäftsführer Michael Goeke (r.) begrüßten den neuen Coach der ersten Mannschaft, Oliver Harder.

Harder trainierte zuletzt die B-Junioren Westfalia Wethmars in der Bezirksliga, war im Seniorenbereich unter anderem beim SuS Derne und TV Brechten im Einsatz. „Wir hatten ein sehr gutes Gespräch. Ich kenne Oliver schon lange. Ein engagierter Typ, der was von seinem Fach versteht“, sagte Höfig. Auch Harder bestätigte harmonische Gespräche: „Dass wir uns kennen, machte es natürlich einfacher.“

Der Tabellenelfte SV Preußen hat aus den letzten fünf Spielen nur einen Punkt geholt. „Es war zu erahnen, dass etwas passieren würde“, sagte Harder am Dienstag. Tatsächlich hatte Ruhoff am Sonntag, 2. Oktober, nach der 1:6-Klatsche im Derby bei der U23 des BV Brambauer seinen Rücktritt erklärt.

„Ich hatte schon länger darüber nachgedacht, auch schon mit dem Vorstand gesprochen. Aus der Mannschaft kam aber der Wunsch, dass ich weitermache“, so Ruhoff am Dienstag. Während des Spiels am Sonntag habe er sich aber selbst hinterfragt. „Ich bin zum Entschluss gekommen, dass die Mannschaft einen neuen Trainer benötigt. Sie hat nicht mehr angenommen, was ich ihr gesagt habe.“

Ruhoff habe mit vielen jungen Spielern gearbeitet, hatte zuletzt mit vielen Ausfällen zu kämpfen. „Der Mannschaft habe ich den Entschluss direkt nach dem Spiel mitgeteilt. Einige haben sich für ihre Leistung entschuldigt und gesagt, dass es nicht an mir gelegen hätte.“ Am Dienstagabend verabschiedete sich Ruhoff beim Training vom Team. Er wolle auch künftig als Trainer arbeiten: „Ich muss an der Linie stehen und bin bereit. Ich bin aber auch sehr entspannt, was eine neue Trainerstation angeht.“

Laut Höfig, der Ruhoff für die drei Jahre in Horstmar dankte, sei der elfte Rang nicht die angestrebte Platzierung der Preußen. „Die Ergebnisse gingen zuletzt in eine völlig falsche Richtung“, sagte er. „Da wollen wir nicht hin.“

Am Dienstagabend stellte Höfig der Mannschaft den neuen Coach vor. „Niemand sollte erwarten, dass sich von heute auf morgen die Welt verändert“, sagte Harder. „Wir müssen uns erst einmal kennenlernen.“ So habe der B-Lizenz-Inhaber mit dem Preußen-Vorstand bislang auch nicht über mögliche Saisonziele gesprochen. „Ich bin aber überzeugt, dass sehr großes Potenzial in der Mannschaft vorhanden ist“, so der 52-Jährige.

Lesen Sie jetzt