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Hardter verkaufen sich teuer

HARDT Der Landesligist SV Dorsten-Hardt hat sich am Donnerstag gegen den VfB Hüls sehr ordentlich aus der Affäre gezogen. Mit der 0:2-Niederlage gegen den NRW-Ligisten konnte Trainer Martin Schmidt gut leben.

Hardter verkaufen sich teuer

Nicolai Tautz (re.) und der SV Hardt lieferten ein gutes Spiel.

Für die Gäste war es das dritte Spiel in drei Tagen. Trainer Klaus Täuber schonte einige Stammkräfte, sodass die Marler nicht in Bestbesetzung antraten. Aber auch die Gastgeber waren bei weitem nicht komplett, sodass die Relationen wieder stimmten. Wie erwartet bestimmten die Hülser in der Anfangsphase das Spiel. Die Hardter standen allerdings relativ sicher und große Torchancen blieben Mangelware. In der Offensive kam es auch nicht überraschend, dass Andreas Kauschat und Sven Potthast nicht so zum Zuge kamen, wie bei den letzten Kantersiegen. Martin Schmidt hatte schon davor gewarnt, dass der VfB jeden Defensivfehler bestrafen werde. So kam es auch. Nach einer Viertelstunde stand der Ex-Schermbecker Tim Dosedahl bei einer hohen Flanke sträflich frei und köpfte zum 0:1 ein. Davon zeigten sich die Hardter aber wenig beeindruckt. Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte wurden sie stärker. Der Ball rollte zunehmend in Richtung Hülser Tor. Die große Möglichkeit zum Ausgleich vergab Andreas Kauschat, als er nach einer Potthast-Vorlage den Ball nicht richtig traf.

Das zweite Hülser Tor fünf Minuten vor der Pause war ein wenig überraschend. Auch hier sah die Hardter Abwehr nicht gut aus. Seyfullah Kalayci tanzte leichtfüßig drei SV-Verteidiger aus. Er legte den Ball zu Markus Krawietz, der nur noch den Fuß hinzuhalten brauchte. Im Lauf der zweiten Halbzeit wechselten beide Trainer sechs Feldspieler aus, Täuber auch noch seinen Torhüter. Die Hardter blieben bemüht, das Spiel zu machen, taten sich aber schwer, bis in den Hülser Strafraum zu kommen. Lediglich Sven Potthast hatte noch eine Chance zum Anschlusstreffer. Da der VfB Hüls auch nicht mehr besonders viel tat, blieb es bei der 0:2-Niederlage. Die Hardter haben gezeigt, dass sie für die Landesliga-Saison sehr gut gewappnet sind. Ein Unterschied von zwei Klassen war nie zu erkennen.

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