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Hella Kasper feiert ihren erfolgreichsten Wettbewerb

Billard: Deutsche Meisterschaft

Die Deutschen Meisterschaften im Poolbillard, die am Sonntag in der nordhessischen Kurstadt Bad Wildungen, zu Ende gingen, waren für den PBC Schwerte ein voller Erfolg. Hella Kasper holte zwei Medaillen und die B-Jugendliche Jana Peters konnte sich bei den "Großen" etablieren.

SCHWERTE

, 26.11.2014
Hella Kasper feiert ihren erfolgreichsten Wettbewerb

Hella Kasper analysiert die Situation auf dem Tisch. Bei den Deutschen Meisterschaften in Bad Wildungen holte sie zwei Medaillen und zwei fünfte Plätze bei den Ladies (Altersklasse).

Für Hella Kasper, die bei den Ladies (Altersklasse) antrat, waren es die besten Titelkämpfe ihrer Karriere, auch wenn sie 2009 Deutsche Meisterin im 8-Ball wurde. In diesem Jahr mischte sie bei allen vier Disziplinen kräftig mit und brachte gleich zwei Medaillen heim. "Ja, zwei Medaillen und zweimal Platz fünf, es ist wirklich durchgehend gut gelaufen", bestätigt sie nach ihrer Rückkehr in die Ruhrstadt. Nach der Silbermedaille zum Auftakt im 14.1 hatte sie bereits überglücklich berichtet: "Was jetzt noch kommt, ist Zugabe." In ihrer Lieblingsdisziplin, dem 8-Ball, spielte sie sich zielstrebig bis ins Viertelfinale vor, ehe sie von Anke Liepelt (Wolfsburg) gestoppt wurde. "Der Kopf wollte, aber der Arm nicht mehr. Chancen hatte ich reichlich", meinte Kasper. "Aber Platz fünf ist auch okay."

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Der nächste Paukenschlag folgte im 9-Ball, eine von ihr eher ungeliebten Disziplin. Das Turnier begann mit einem Auf und Ab. Einem 4:1-Sieg folgte eine glatte 0:4-Niederlage und wieder ein 4:1-Sieg. Doch in der K.o.-Runde biss sie sich durch. Nach einem 4:3-Erfolg gegen Sabine Kircheisen (Berlin) im Achtelfinale und einem 5:4-Sieg gegen Manuela Barke (Gelsenkirchen) im Viertelfinale hatte Hella Kasper die zweite Medaille in der Tasche. Im Halbfinale musste sie sich dann Wienke Thamsen (Düsseldorf) knapp mit 4:5 beugen, aber Bronze war ihr nicht mehr zu nehmen.Gute Form zum Abschluss Überragend lief es dann sogar noch im abschließenden 10-Ball am ersten Tag. 4:1, 4:0 und 4:1 hieß es für die Schwerterin, die zu gerne noch weitergespielt hätte. "Ich bin richtig gut drauf, hoffentlich hält die Form", hatte Kasper noch nach dem ersten Tag des 10-Ball-Wettbewerbs per SMS geschrieben. Doch dann kam im Viertelfinale mit 1:4 gegen die spätere Deutsche Meisterin Birgit Reimann (Bremen) das Aus - Platz fünf zum Ausklang. Und warum lief es in diesem Jahr so gut? "Ich denke, es war die kurz Vorbereitungszeit. Ich bin ohne Druck reingegangen und habe mir gar nichts ausgerechnet. Zudem war der Zusammenhalt im westfälischen Verband gut. Wir haben uns immer gegenseitig unterstützt", erzählt Hella Kasper zurückblickend und verrät uns noch einen Traum: "Ich möchte gerne einmal eine Europameisterschaft spielen." Die Nominierung hierfür erfolgt voraussichtlich im Frühjahr. Allerdings müsste sie die Kosten dann wohl selber tragen, da die Seniorenklassen nicht von der Deutschen Billard Union (DBU) gefördert werden.

Auch Jana Peters konnte mit ihren Leistungen in Bad Wildungen zufrieden sein. Zu Beginn des Jahres holte die Nachwuchsakteurin des PBC Schwerte bei den Titelkämpfen der weiblichen B-Jugend zweimal Silber und zweimal Bronze. Nun nahm sie zum zweiten Mal bei den Damen teil - erstmals in allen vier Disziplinen. Dreimal Rang 17 und zum Abschluss der 9. Platz im 10-Ball, als sie Veronika Ivanovskaia (Burgwedel) nur knapp mit 4:5 unterlag, lassen für die Zukunft noch einiges erhoffen.

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