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Henrichenburg unter letzten Acht - Habinghorst und Wacker im Halbfinale

Fußball-Stadtmeisterschaft

CASTROP-RAUXEL Der TuS Henrichenburg hat sich am Samstag mit einem 1:0 gegen die SG Catsrop das letzte Ticket für die Runde der letzten Acht bei der Fußball-Stadtmeisterschaft gesichert. Der VfB Habinghorst (9:5 n.V. gegen den SV Dingen) und Wacker Obercastrop (3:0 gegen den SV Yeni Genclik) stehen bereits im Halbfinale.

01.08.2010
Henrichenburg unter letzten Acht - Habinghorst und Wacker im Halbfinale

Dominik Fritsch (Yeni) und Mike Cittrich (Wacker).

Henrichenburg trifft nun am Montag, 2. August, um 19 Uhr im Viertelfinale auf den Bezirksligisten Spvg Schwerin. Dabei war der Sieg gegen die SG Castrop sehr glücklich. Die Castroper besaßen die besseren Chancen. Aber Michael Maurer (2) und Levent Yesilbas scheiterten jeweils am starken TuS-Keeper Florian Kaszorowski. Und so bedeutete das 1:0 aus der 10. Minute durch Emanuel Sarjevski auf der anderen Seite schon die Entscheidung.

Die TuS-Elf, deren Trainer Rainer Mattukat noch im Urlaub weilte, spielte fortan aus einer verstärkten Defensive. SG-Spieler Christian Greiser, der aus beruflichen Gründen vorläufig nicht zur Verfügung stehen wird: "Wir hatten die Chancen, haben sie aber nicht genutzt."

Kaczorowski, Waack, Böhmer, Kappelmann, Bittner, Köhnen, Niewind, Jakobi, Sarjevski, Grum, Hördemann, Khil, Hackelbörger, Kinsler, Heberle

Schümann; Schmitz, Matthias Gorzolnik, Schickling, Neuhaus, Ma.Maurer, Mi.Maurer, Yesilbas, Wagener, Trottenberg, Kock.

1:0 (12.) Sarjevski.

Mit großem Aufwand in der Verlängerung, in der dem den B-Ligaspielern des SV Dingen sichtlich die Kraft ausging, setzte sich der Landesligist VfB Habinghorst letztendlich klar im Viertelfinalspiel der Fußball-Stadtmeisterschaft mit einem 9:5 (2:2/4:4)-Sieg durch. Dem Ergebnis nach könnte man ein Elfmeterschießen vermuten. Das war nicht so. Der Betrachter wähnte sich zeitweise in die Meisterschaft 2008 versetzt, als die "Schwarz-Gelben" aus dem "Dinger-Tal" mit einem 1:0-Sieg den Favoriten ausschalteten. Und auch diesmal hatte sich die Truppe von Trainer Heiner Parthesius einiges vorgenommen. Nach 2:0-Führung schien der Favorit das Spiel standesgemäß zu gestalten. Doch mit zwei groben Abwehrfehlern hatte Habinghorst den aufmüpfigen Underdog dann selbst ins Spiel zurückgebracht. Lange Zeit lief nichts mehr.

Teuber schien den Favoriten dann mit seinem 3:2 (70.) zu erlösen. Von wegen. Pierre Kilian macht mit einem direkten Freistoß das 3:3 (75.). Als Olschewski einen Freistoß (86.) zum 4:3 abschloss, konterte Murat Ucar in ähnlicher Weise zum 4:4 (90.). In der Verlängerung schoss Teuber das 5:4 (97.), Patrick Podwysocki ließ das 6:4 (99.) folgen. Immer noch keine Klarheit. Kilian brachte Dingen das 5:6 (105.). Das kollektive Favoritenzittern dauerte weitere fünf Minuten. Andreas Stolzenburg mit zwei Toren (110./119.) und zwischenzeitlich Teuber (117.), setzten die Schlusspunkte in einem ganz außergewöhnlichen Spiel. Habinghorst trifft nun im Halbfinale am 4. August um 19 Uhr auf Wacker Obercastrop.

Karius; R. Schmieja, Bozkurt, Schnabel (46. Stolzenberg), Schmidt, Sillah, Nährig, Bahrs (80. Turowski), Teuber, Olschewski, Podwysocki

Nowack; Diener, C. Bahcecioglu, Hahn (46. Siegmann), Ucar, Wengelnick, I. Bahcecioglu, E. Yilmaz, Fahl, Kilian, A. Yildiz (49. Y. Yildiz)

1:0 (5.) Olschewski, 2:0 (8.) Bahrs, 2:1 (15.) Fahl, 2:2 (35.) Fahl, 3:2 (70.) Teuber, 3:3 (75.) Kilian, 4:3 (86.) Olschewski, 4:4 (90.) Ucar, 5:4 (97.) Teuber, 6:4 (99.) Podwysocki, 6:5 (105.) Kilian, 7:5 (110.) Stolzenberg, 8:5 (117.) Teuber, 9:5 (119.) Stolzenberg.  

Dieses Viertelfinalspiel der Fußball-Stadtmeisterschaft wurde lange Zeit auf Augenhöhe geführt: Schließlich setzte sich der Bezirksligist aus Obercastrop gegen den SV Yeni Genclik, der in der kommenden Saison die Kreisliga A „rocken“ will, mit 3:0 (0:0) durch. Das Spiel begann zunächst verhalten und war scheinbar vom gegenseitigen Respekt geprägt. Der Bezirksligist von Trainer Uwe Esser löste zuerst die Handbremse. Doch dann kam auch Yeni ins Spiel. Tore fielen jedoch nicht. Selbst ein zu schwach geschossener Elfmeter (40.) von Brinkmann fand nicht sein Ziel.

Das machte der Mittelfeldspieler mit einem Kopfball zum 1:0 (54.) besser. In Überzahl nahm die Dominanz zu. Gencliks Trainer-Duo, Peter Wach und Helmut Schulz, war richtig sauer auf Schiedsrichter Andre Eichhorn (DJK Elpeshof). Der hatte in der 73. Minute Ahmet Demiryürek wegen Handspiels die Gelb-Rote Karte gezeigt. Die Aktion hatte aber nicht nach Absicht ausgesehen. Was selbst der Obercastroper Geschäftsführer Theo Schürhoff nach dem Spiel so sah: „Da hätte er mehr Fingerspitzengefühl zeigen können.“ Die Entscheidung gelang Paulinsky mit dem 2:0 (83.). Mike Cittrich legte das 3:0 (88.) noch nach. An der Roten Karte gegen Yenis Burhan Ersin (87.) wegen einer Notbremse gab es allerdings nicht zu bemängeln. Wackers Sieg war von den Chancen her sicherlich verdient. Die Elf von Uwe Esser trifft nun auf Habinghorst (s.o.).

Schultz; T. Firch, Szponik, Heinen, Maluski, D. Firch, Brinkmann (65. Karabal), Paulinsky, Jakob, Noltemeier, Cittrich.

Elikalfa; Suthoff, Demiryürek, D. Fritsch,Theiler, Elsner, Zientek, Y. Erdogrul (65. B. Ersin), Glöckner, Doering (52. Kantarci), Dalkic.

1:0 (54.) Brinkmann, 2:0 (83.) Paulinsky, 3:0 (88.) Cittrich.

Gelb-Rot gegen Demiryürek (Yeni) wegen Handspiels (73.). Rote Karte gegen Ersin (Yeni) wegen einer Notbremse (87.).  

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