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Herbern II macht den Titelkampf wieder spannend

Fußball: Kreisliga A

Die Reserve des SV Herbern konnte sich im Topspiel des Tages gegen den SuS Olfen knapp mit 1:0 durchsetzen. Dadurch rückt die Spitze der Tabelle wieder enger zusammen. Zwei Trainer feierten zudem ihr jeweiliges Saisondedebüt - einer erfolgreich, der andere nicht.

KREISGEBIET

30.11.2014
Herbern II macht den Titelkampf wieder spannend

Gegen den Tabellenführer am Ende obenauf: Kapitän Fabian Nathaus und Marvin Bruland (l.) siegten mit dem SV Herbern II gegen SuS Olfen mit 2:1 und fügten dem letztjährigen Meister der Kreisliga A damit die erste Saisonniederlage zu.

Die Gäste erwischten den besseren Start. Nur sieben Minuten brauchte das Schawohl-Team, um in Führung zu gehen. Kapitän Fernando Manfredi brachte die Kicker vom Böckenbusch mit einem gut platzierten Distanzschuss in Führung. Etwas überraschend kamen die Hausherren nach 33 Spielminuten zum Ausgleich. Nach einem Freistoß von Tim Borkenfeld war SVS-Verteidiger Nick Althoff nicht auf der Höhe des Geschehens. Den freien Raum nutzte Olfens Defensivmann Dustin Giesenkirchen aus und erzielte den Ausgleichstreffer. Bis zur und auch nach der Pause waren die Olfener zunächst das druckvollere Team. Direkt nach Wiederanpfiff hatten sie durch einen abgefälschten Schuss von Patrick Czubak die Möglichkeit, die Führung zu erzielen. Der Ball strich aber am Tor vorbei. SVS-Coach Bernd Schawohl konnte mit dem Auftritt seiner Mannen jetzt nicht mehr zufrieden sein. Nichts war zu sehen von den starken Anfangsminuten seiner Südkirchener. Über einen Olfener Führungstreffer hätte sich der Gast inzwischen nicht mehr beschweren müssen. Erst nach 70 Minuten fanden die Südkirchener wieder die Kontrolle und ließen nun keine Chancen mehr zu. Als die Spieler schon mit dem Abfpiff rechneten, schlugen die Gäste noch einmal eiskalt zu. Der starke Fernando Manfredi setzte den eingewechselten David Ackers in Szene, der zur umjubelten Führung der Südkirchener traf (90.). Eben jener Ackers war es, der Sekunden später nach einem Konter die Entscheidung auf dem Fuß hatte, jedoch zu fahrlässig mit der Chance umging. Besser machte es Manfredi in der Nachspielzeit. Nach einem erneuten Konter sorgte er für den 3:1-Endstand.

Kramzik (46. Müller), Borkenfeld, Giesenkirchen, Möller, Schrey, Radke, Czubak, S. Kornblum, Lassak, Milewzyk, Slomka.

Philipps – Wessels, Muck, Althoff, Schmidt, Schwert (71. D. Hügemann), Akono, L. Hügemann, Studnicka (65. Ackers), Möller (48. Zentgraf), Manfredi.

0:1 Manfredi (7.), 1:1 Giesenkirchen (33.), 1:2 Ackers (90.), 1:3 Manfredi (90.+2).

Die ersatzgeschwächten Cappenberger kamen nach 20 Sekunden zur ersten Chance durch Benedikt Stiens, doch der sehr gut aufgelegte Andreas Stilling im Tor von Davensberg entschärfte den Ball. „Ich bin mit der Leistung meiner Mannschaft mehr als zufrieden und mit dem Punkt kann ich heute leben“, sagte Cappenbergs Spielertrainer Patrick Osmolski. Osmolski hatte selber in der zweiten Halbzeit eine Großchance, doch Andreas Stilling vereitelte auch diese Möglichkeit der Cappenberger. Die beste Chance zur Führung hatten Stiens, Pflug und nochmals Stiens, die alle innerhalb einer Minute am starken Stilling scheiterten. Ein Sonderlob bekam der der 17-jährige Fabian Wißmann, der gegen den Davensberger Patrick Eickholt im linken Mittelfeld eine, laut Osmolski, überragende Partie ablieferte. „Mit diesem Punkt haben wir unser Minimalziel von 20 Punkten in der Hinrunde erreicht “, so Osmolski. In der zweiten Halbzeit mussten die Gäste aus Cappenberg nur eine Möglichkeit der Davensberger vereiteln, als Thilo Schürmann den Ball noch von der Linie bugsieren konnte.

Stilling - Eickholt, Bolle (69. Jansen), Atalan, P. Eickholt (75. Frevel), Kaiser, Schäckermann, Plagge, Möller (87. Grote), Grube, Abuhanani.

Sperl - Lippke, Pflug, Wiesmann, Wißmann (75. Kneip), Pestinger, Stiens, Osmolski, Schürmann, Zocher, Schwartz.

Fehlanzeige.

30 Minuten lang konnte der PSV gut mitgehalten. Dann der Einbruch. „Wir haben das Mittelfeld plötzlich komplett aufgelöst und Stockum das Feld überlassen“, ärgerte sich Borks neuer Trainer Ingo Grodowski. Die Platzherren nutzten diesen Umstand prompt aus. Stockums spielender Co-Trainer Lars Zimmer traf zum 1:0 (35.). Auch nach dem Seitenwechsel bekam Bork keinen Zugriff auf die Partie. Und dann kam auch noch Pech hinzu. Keeper Jens Haarseim verletzte sich in der 54. Minute und musste ausgewechselt werden. Für ihn stellte sich Feldspieler Lukas Nölle zwischen die Pfosten. Eine der letzten Aktion von Jens Haarseim war es, den Ball aus dem Netz zu holen: Kurz nach Wiederanpfiff erhöhte Stockums Goalgetter Tim Köhler auf 2:0 (49.). Auch für das 3:0 in der 74. Minute war er verantwortlich. Aus dem nichts heraus dann das 1:3. Borks Abwehrrecke Sebastian Bressler verlängerte mit dem Kopf eine Freistoßflanke unhaltbar ins Tor. Erneut Zimmer (77.) und wieder Köhler (80.) rückten die Kräfteverhältnisse zurecht, ehe Bressler zum 2:5 einschob (86.). „Wir haben gut gespielt. Und man darf nicht vergessen, dass keine wirklich fitte Mannschaft auf dem Platz stand. Einige sind mit Trainingsrückstand in die Partie gegangen“, so SVS-Coach Ralf Gondolf, dessen Elf mit 33 Punkten auf dem vierten Platz steht. Bork bleibt mit zehn Punkten Dreizehnter. 

Packheiser - Uzun, Möer, Barthel, Föst (63. C. Opsölder), Sudholt (74. T. Opsölder), Köroglu, Köhler, Karaman, Zimmer (83. Radstaak), Isikli

Haarseim (54. Nölle) - Lammers, Bressler, Rosengart, Gördes, Böcker, Wüllhorst (54. Audehm), F. Grodowski (63. Westrup), Matthias, P. Grodowski, Berger

1:0 Zimmer (35.), 2:0 Köhler (49.), 3:0 Köhler (74.), 3:1 Bressler (75.), 4:1 Zimmer (77.), 5:1 Köhler (80.), 5:2 Bressler (86.)

Der Ärger über die Entscheidung des Unparteiischen war auch nach dem Spiel bei den Capellern nicht verflogen. Karl-Heinz Brohnheim verweigerte dem 2:2-Ausgleichstreffer von Oliver Eckey (75.) die Anerkennung, der Stürmer soll im Abseits gestanden haben. „So etwas habe ich noch nie erlebt. In der Bundesliga würde eine Partie wegen so einer klahren Fehlentscheidung wiederholt werden“, ärgerte sich SCC-Coach Martin Ritz nach der Begegnung über die Entscheidung des Schiedsrichters. So aber stand das bessere Team am Ende ohne Punkte da. Von der ersten Minute spielte nur der SCC. Es war bis zur 20. Spielminute ein Spiel auf ein Tor. Mit dem ersten Vorstoß stellten die Gäste den Spielverlauf mit dem Treffer zum 0:1 auf den Kopf. Verteidiger Max Cillien unterlief ein Eigentor. Dieser Treffer zeigte aber Wirkung. Auch mit dem nächsten Anlauf schlug es im Gehäuse der Gastgeber ein. Marwin Turan erzielte mit einem sehenswerten Sonntagsschuss das zweite Tor für Alstedde. Zwar besorgte Oliver Eckey sechs Minuten vor dem Seitenwechsel noch den Anschlusstreffer, in die Halbzeit ging es für den SCC trotz der deutlichen Überlegenheit mit einem 1:2-Rückstand. Der doppelte Nackenschlag hatte gesessen, Capelle blieb zwar weiterhin die bessere Mannschaft, der zwingende Druck nach vorne blieb aber weitesgehend aus. Bis auf den zurückgepfiffenen Treffer von Oliver Eckey traf Capelle nicht mehr ins gegnerische Tor.

Reckmann - Steinhoff, Reher, Cillien, Krieter, Lachmann, Winkler (88. Hanuschkiewitz), Eckey (80. Töpper), Wittkamp (46. Artinger), Walter, Pate

Schmid - Lohietz (78. Brammann), Kadlubowski, Ruman (Halilovic), Ekici, Stojak, Kaya, Mayanovic (55. Tikici), Büyükdere, Milinkovic, Turan

0:1 Eigentor: Cillien (20.), 0:2 Turan (31.), 1:2 Eckey (39.)

In der ersten Halbzeit spielte nur der Gast aus Werne auf das Tor der Gastgeber. Bereits in der ersten Minute die erste große Chance für Werne, nach einem Schuss von Matthias Schynol konnte Vinnums Torhüter Tobias Beckbauer glänzend parieren. Nur acht Zeigerumdrehungen später dann die frühe Führung für die Werner durch Torjäger Mario Martinovic. Nach einem Fernschuss von seinem Bruder Marko Martinovic prallte der Ball vor die Füsse von Mario Martinovic und dieser konnte den Abpraller zum 1:0 nutzen. Die Gäste kamen nach einer knappen halben Stunde durch eben diesen Mario Martinovic zur verdienten 2:0 Führung. In der zweiten Halbzeit spielten die Hausherren offensiver, doch der glänzend aufgelegte Werner Torwart Manuel Linke brachte die Hausherren, um Fatih Cengiz, Patrick Eingel und Helmut Stolzenhoff schier zur Verzweiflung. „Wir haben uns bei Manuel zu bedanken, wir waren einfach zu fahrlässig heute mit unseren Chancen“, analysierte Eintrachts Coach Muris Muijkanovic. Kurz vor dem Ende macht Marko Martinovic mit einem Konter zum 3:0 den Sack zu. „Wir belohnen uns einfach nicht, wir hätten einen Treffer verdient gehabt heute“, so Vinnums Trainer Yüksel Acikgöz.

Beckbauer - Diekmann (62. Paluskiewicz), Niermann, Knappmann, Olfens (76. Lerche), Kottis (46. Eingel), Eilers, Stolzenhoff, Neufeld, M. Cengiz, F. Cengiz.

Linke - Ünal, Schynol, Dom. Obrenovic, Pawlik (86. Pawlik), Dario Obrenovic, Marko Martinovic, Scharein, Lupp (86. Zengin), Pra (86. Kaya), Mario Martinovic.

0:1 Mario Martinovic (9.), 0:2 Mario Martinovic (28.), 0:2 Marko Martinovic (85.)

Rote Karte für Deniz Paluskiewicz (Grobes Foul, 76.)

Um das Mittelfeld schnellstmöglich zu überbrücken, agierten sowohl die Unioner, als auch die Selmer hauptsächlich mit langen Bällen. Der Ertrag blieb weitesgehend aus, so dass die erste brenzlige Aktion innerhalb eines Sechzehners bis auf fünf Minuten vor der Halbzeitpause auf sich warten ließ. Diese hatte es dann aber gleich in sich. Niklas Uellendahl schob das Spielgerät aus fünf Metern zur 1:0-Führung über die Linie, nachdem SG-Schlussmann Lukas Witthoff einen Torschuss nur noch zur Seite ablenken konnte. Zu diesem Zeitpunkt eine durchaus nicht ungerechte Führung für die Lüdinghausener. Nach dem Seitenwechsel drehte sich das Übergewicht allerdings schnell zu Gunsten der Gäste. Kaum etwas blieb von der anfänglichen Aggressivität der Gastgeber übrig. Selm übernahm nach einer Systemumstellung immer mehr das Spielgeschehen. Fein herausgespielte Aktionen ergaben sich zwar eher selten, durch schnelles Umschalten hatte die SG dennoch häufig Überzahl in der Hälfte der Lüdinghausener und kam so zu Chancen auf den Ausgleich. Lüdinghausen konnte sich kaum noch aus der eigenen Spielhälfte befreien und sah sich drückenden Selmern gegenüber. Nach 70 Minuten war es dann auch soweit. Christian Voßschmidt umkurvte, nach einer langen Hereingabe von Kapitän Juri Lebsack, mit dem Ball am Fuß den herausgeeilten Pascal Rudolph im Tor der Lüdinghausener und schob zum verdienten Ausgleich ein.

Rudolph - Petrausch, Öztürk, Heimsath, Höning (62. Schulte), Uellendahl, Mainka, Beermann, Görlich, Tenberge, Wischnewski (55. Coerdt)

Witthoff - Göke, Ulrich, Haarseim (60. Habibivand), Zolda, Tumbrink, Lebsack, Schwegler, Voßschmidt, Pieper (35. Kramzik), Scharen

1:0 Uellendahl (40.), 1:1 Voßschmidt (70.)

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