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Höchste Liga im Doppelpack: Holzpfosten und FC Schwerte vor dem Saisonstart

Futsalliga West

Das Erreichen der K.o.-Spiele ist für die mittelfristig ausgerichteten Holzpfosten kein Thema. Und für den Liga-Neuling FC Schwerte geht es nur darum, den Klassenerhalt zu schaffen.

Schwerte

, 04.09.2018
Höchste Liga im Doppelpack: Holzpfosten und FC Schwerte vor dem Saisonstart

Die Holzpfosten-Futsaler der Saison 2018/2019: Trainer Joel Ahrens, Nikola Pinjusic, Hakan Özdemir, Adjany Ibeme, Patrick Kulinski, Phillip Oldenburg, Juan Secer und Rahman Jafari (hi.v.li.) sowie Dennis Pahl, Benjamin Gladkowski, Malte Hegemann, Lukas Beßlich und Nils Klems. Es fehlen Benjamin Krause, Florian Kliegel, Marc Nebgen, Chris Rous, Alexander Peters, Bastian Bolst, Aker Arslan und Denis Lacic. © Bernd Paulitschke

Es ist eine Premiere: Mit Holzpfosten Schwerte 05 als Platzhirsch und den Emporkömmlingen des FC Schwerte gehen zwei Schwerter Futsal-Mannschaften in der höchsten Spielklasse, der Futsalliga West, an den Start. Am kommenden Wochenende beginnt die Saison, die das Schwerter Duo mit unterschiedlichen Zielsetzungen in Angriff nimmt.

Holzpfosten Schwerte 05

Nicht nur, weil es in der vergangenen Saison nicht gelungen ist, einen der ersten beiden Plätze und die damit verbundene Qualifikation für die K.o.-Spiele um die Deutsche Meisterschaft zu erreichen: Der neue Holzpfosten-Futsaltrainer Joel Ahrens gibt ein vergleichsweise bescheidenes Saisonziel aus. „Auf keinen Fall“ wolle er die Mannschaft dem Druck aussetzen, das Ticket für die K.o.-Spiele buchen zu müssen. „Ich denke, dass die ersten beiden Plätze vergeben sind – da sind Sennestadt und Köln die eindeutigen Favoriten“, sagt Ahrens und fügt hinzu: „Dahinter ist alles möglich.“

Für die Holzpfosten stelle sich die Herausforderung, Erfolgserlebnisse mit der Weiterentwicklung der Mannschaft zu vereinen. Zu besagter Weiterentwicklung der jungen Spieler gehöre aber, dass sie auch mal ihre sportlichen Grenzen aufgezeigt bekommen. „Es ist uns wichtig, alle Spieler in den Wettkampfmodus zu bekommen“, erklärt der Trainer. Kurzfristiges Denken ist ohnehin nicht das Ding der Holzpfosten-Futsaler. Die Qualifikation für die eingleisige Bundesliga, die zur Saison 2020/21 eingeführt werden soll, ist nach wie vor das übergeordnete Ziel des Vereins.

Der Aufwand, den die „Pfosten“ zum Erreichen dieses Ziels betreiben, ist nicht unerheblich – unter anderem mit einem Video-Analysten, Torwarttrainer und Physiotherapeuten fürs Team. Aber auch die Anforderungen an die Spieler sind im Vergleich zu den Vorjahren gestiegen. Eine Folge dessen ist, dass es einige Abgänge zu verzeichnen gibt. „Das Pensum, das wir gehen wollen, können nicht mehr alle mitgehen“, sagt Trainer Ahrens. Das gilt auch für den bisherigen Stammtorwart David Graudejus, der als Fußballer für den SV Brackel in der Landesliga zwischen den Pfosten steht. „Für Graudi ist die Tür nicht zu, aber erstmal ist er nicht mehr dabei“, sagt der Trainer. Auch Ruslan Seleznov, Stephan Kleine, Alexander Bahr, Lukas Hegemann und Justin Leyk sind nicht mehr dabei.

Auf der anderen Seite gibt es sieben Neuzugänge: Rückkehrer Adjany Ibeme, die aus der U23 aufrückenden Benjamin Gladkowski und Nikola Pinjusic sowie Chris Rous, Alexander Peters, Hakan Özdemir, Rahman Jafari und Juan Secer. Dabei handelt es sich größtenteils um junge Talente, die mit gestandenen Futsalern wie Nils Klems, Marc Nebgen oder Phillip Oldenburg eine schlagkräftige Mischung bilden sollen – ganz ohne die „alte Garde“ geht es dann wohl auch nicht.

FC Schwerte

Nach zwei Aufstiegen in Folge ist der FC Schwerte in der höchsten Spielklasse angekommen. „Wir wissen, dass schwierige Aufgaben auf uns zukommen werden. Unser Saisonziel kann nur der Klassenerhalt sein. Aber wir haben das Potenzial, dieses Ziel zu erreichen“, meint Spielertrainer Francesco Gara.

Die Saisonvorbereitung bezeichnet Gara als „eher durchwachsen“. Weil fast alle Spieler des Kaders parallel auch als Fußballer unterwegs sind, sei es schwierig gewesen, im Sommer Testspiele zu absolvieren. Trotzdem blickt Gara dem sportlichen Abenteuer optimistisch entgegen und setzt dabei auch auf den ausgeprägten Teamgeist: „Wir haben Herz und Leidenschaft. Alle brennen darauf, dass es losgeht“, sagt Gara. Zudem verspricht sich der FC-Teamchef eine sportliche Weiterentwicklung von der verbesserten Hallensituation. Seit dieser Woche können die FC-Futsaler montags in der Halle am Stadtpark trainieren – die gewünschte Einheit in einer Dreifachhalle. „Das gibt uns die Möglichkeit, vernünftig zu trainieren. Das wird uns weiterbringen“, meint Gara und schickt in diesem Zusammenhang ein Dankeschön an Bürgermeister Dimitrios Axourgos. Dieser habe ihm die Hallenzeit im Sommer zugesagt und diese Zusage auch prompt in die Tat umgesetzt.

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