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Hoffen auf einstellige Plätze - Die Trainer im Gespräch

Fußball-Bezirksliga 14

Sie steht in den Startlöchern, die Saison in der Fußball-Bezirksliga 14. Unter durchaus unterschiedlichen Voraussetzungen gehen die Mannschaften des VfB Westhofen, des Geisecker SV, des SC Hennen und des ETuS/DJK Schwerte an den Start. Wir haben mit den Trainern gesprochen.

SCHWERTE

von Von Bastian Bergmann

, 11.08.2010

Die sind zunächst einmal froh, dass es sich in der neuen Spielzeit überhaupt noch um ein Bezirksliga-Quartett handelt - der Rettung des ETuS/DJK Schwerte in allerletzter Minute sei Dank.

Dementsprechend ist man beim

sehr vorsichtig darin, sich zu weit aus dem Fenster zu lehnen. "Wir wollen am Anfang Punkte mausern, um möglichst schnell nicht unten rein zu rutschen", erklärt Carlos Santiago, Co-Trainer der "Östlichen". Die Vorzeichen, sofern die Vorbereitungsergebnisse als solche gedeutet werden können, sind nicht gut. Acht von zehn Spielen hat der Klub verloren - und zum Auftakt ist Geisecke zu Gast. Eine einfache Situation sieht anders aus. Auf der Sonnenseite des Bezirksliga-Lebens hingegen steht der

. Nach einer überragenden Vorbereitung werden sie zwangsläufig zum engeren Kreis der Aufstiegsfavoriten gezählt - wie im Vorjahr. Damals folgte ein kräftiger Einbruch. "Wir haben aus dem letzten Jahr gelernt", versichert Co-Trainer Jürgen Rump. "Wir müssen vorsichtig sein. Die Ergebnisse bislang sind doch nur Momentaufnahmen. Eine Saison hat 30 Spiele. Aber natürlich haben wir uns etwas vorgenommen und wir werden nicht erneut so einbrechen."

Beim

und dem

darf die Marschrichtung als vorsichtig optimistisch bezeichnet werden. Die beiden Trainerkollegen und Nachbarn, Sven Migas aus Geisecke und Stefan Kolatke aus Hennen, sind sich einig. Sie wollen eher nach oben als nach unten schielen. Im Detail heißt das: "Wir wollen an die gute Rückrunde anknüpfen und nicht wieder den Saisonstart verschlafen. Das letzte halbe Jahr spricht für den positiven Trend und meine Jungs lechzen mal wieder nach einem Spitzenspiel", betont Migas. Die Vorbereitung sei ein Muster ohne Wert. Auch Kolatke bedient sich einer alter Fußballfloskel. "Man muss die ersten drei oder vier Spiele abwarten. Danach kann man abschätzen, wie die Saison verlaufen wird." Der Trainer der besten Schwerter Mannschaft aus der Vorsaison äußert trotz des Finaleinzugs bei der Stadtmeisterschaft verhaltene Ziele. "Wir wollen uns weiter in der Liga etablieren. Beste Schwerter Mannschaft zu werden ist kein Ziel. Wichtig ist doch nur, dass wir vier hier nächstes Jahr wieder sitzen."

Einen wesentlichen Unterschied im Vergleich zur vergangenen Saison wird es laut dem Quartett aber geben. "Es wird kein weiteres Heven geben," so Kolatke. Soll heißen: Keine Mannschaft wird einen Durchmarsch schaffen und die Liga nach Belieben dominieren können. Das wiederum erhöht auch die Aufstiegschancen des VfB Westhofen, der von den drei anderen Schwertern unisono zum Favoritenkreis gezählt wird. Immer wieder genannt werden zudem Schwelm, Obersprockhövel, Wengern und der TuS Hattingen. Für Westhofen bedeutet das eine Platzierung zwischen eins und fünf. Geisecke und Hennen werden laut der Trainer gute einstellige Platzierungen erreichen und vielen anderen die Punkte klauen. "Geisecke wird besser aus den Puschen kommen", glaubt Kolatke und für Westhofens Rump sind die "Kleeblätter" der "Hecht im Karpfenteich." Als "Wundertüte" bezeichnet er aber den ETuS/DJK Schwerte, der aus Rumps Sicht in der Region Platz zehn bis zwölf landen wird. "Sie werden einen schweren Start haben und dann am Ende durchstarten", prognostiziert Kolatke und glaubt, dass "alle Schwerter Teams am Ende einstellig sein werden." Bei aller Einigkeit gab es aber doch einen kleinen Seitenhieb. "Geisecke wird erst am zweiten Spieltag die ersten drei Punkte holen", meint Santiago. Geiseckes Sven Migas, Auftaktgegner der "Östlichen", hat das natürlich zur Kenntnis genommen. Seine Kabinenansprache am Sonntag dürfte klar sein. Und damit ist sie dann eröffnet - die Bezirksliga-Saison.

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