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Im Derby sind die Karten neu gemischt

Fußball-Bezirksliga 14

Zwei Lokalrivalen im direkten Vergleich, zwei undankbare Auswärtsaufgaben bei Aufsteigern und zwei Trainer in Urlaub – die Schlagworte des Saisonauftaktes in der Fußball-Bezirksliga 14 aus Schwerter Sicht.

SCHWERTE

von Von Michael Dötsch

, 13.08.2010
Im Derby sind die Karten neu gemischt

Der SC Hennen und der VfB Westhofen - hier eine Szene aus dem Stadtmeisterschafts-Endspiel mit Hauke Reimann (li.) und Lukas Wieczorek - müssen zum Saisonauftakt jeweils bei Aufsteigern antreten

Während die „Östlichen“ eine durchwachsene Saisonvorbereitung hinter sich haben, lief es bei den Geiseckern richtig rund – ist der Ausgang des Duells der beiden Kontrahenten aus dem Osten der Stadt damit vorprogrammiert? Keineswegs – da sind sich beide Seiten einig. „Was bisher gewesen ist, könnte auch trügerisch sein. Am Sonntag werden die Karten neu gemischt“, weiß Sven Migas, Coach der „Kleeblätter“. Und auch Carlos Santiago, Co-Trainer der Gastgeber, erweckt beileibe nicht den Eindruck, als sehe er sein Team in der Außenseiterrolle. Auf die Frage, ob er vielleicht sogar schon mit einem Punkt zufrieden wäre, muss Santiago fast schon lachen. „Ich bin nie mit nur einem Punkt zufrieden – es sei denn, wir spielen gegen Bayern München“, scherzt Santiago, der den Urlauber „Delle“ Brockhaus an der Seitenlinie vertritt. Insgesamt herrsche auch bei den „Östlichen“ eine positive Stimmung im Team, so Santiago. Auf Geisecker Seite fällt mit Torjäger Thorsten Kramer, der am Meniskus operiert wurde, ein ganz wichtiger Spieler aus. Goldschmidt, Tillmann (beide mit muskulären Problemen) und Hertelt (Achillessehne) sind zwar angeschlagen, werden aber wohl mitmachen können. Die Gastgeber müssen auf die Langzeitverletzten Tim Schöps, Dennis Blachetta und Tim Minuth sowie auf den gesperrten Selcuk Aktas verzichten.

Zweimal hat Co-Trainer Jürgen Rump seinen „Chef“ Michael Kalwa in der letzten Saison auf der Trainerbank vertreten, beide Spiele gewann der VfB Westhofen – wenn das kein gutes Omen ist. Nun aber steht den Westhofenern beim Aufsteiger im Bochumer Vorort eine denkbar unangenehme Aufgabe bevor. „Wir wissen nicht so recht, was auf uns zukommt. Aber nach der guten Vorbereitung sollten wir Selbstvertrauen genug haben, um dem Spiel unseren Stempel aufzudrücken“, sagt Rump – der Gewinn des Hospizturniers und vor allem der Stadtmeisterschaft sorgen für eine breite Brust.

„Eine mit Euphorie getränkte Mannschaft“ erwartet Stefan Kolatke, Co-Trainer des SC Hennen, als Gegner. Entsprechend schwierig schätzt Kolatke die undankbare Aufgabe beim Aufsteiger ein. Und dass mit Routinier Kutlu (Muskelfaserriss) und Neuzugang Jascha Habermann (Mittelhandbruch) die etatmäßige Innenverteidigung ausfällt, macht die Sache gewiss nicht leichter. „Vielleicht können wir schon mit einem Punkt zufrieden sein, aber wir liebäugeln schon mit einem Dreier“, skizziert Kolatke die Ausgangslage für die „Zebras“, die sich gestern mit einem Grillabend bei Trainer Peter Habermann endgültig auf die neue Saison einstimmten.

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