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Im Viertelfinale ist Schluss für den PSV Bork

Fußball: Kreispokal

Es war alles vorbereitet für einen tollen Pokalabend in der englischen Woche: Flutlicht, ein Schiedsrichtergespann, ein Gegner auf hohem Niveau – und dann erlebte der PSV Bork in der letzten halben Stunde ein Fiasko gegen den Bezirksligisten SG Bockum-Hövel und schied mit 2:7 im Kreispokal-Viertelfinale aus. Dabei war Bork lange auf Augenhöhe.

BORK

, 07.10.2016
Im Viertelfinale ist Schluss für den PSV Bork

Er konnte es nicht glauben: Nach dem 2:7 war Trainer Ingo Grodowski bedient, dabei hatte seine Mannschaft doch dem Bezirksliga-Spitzenreiter lange Paroli geboten. Nach dem 2:4 brach der PSV Bork jedoch ein.

Fußball, Kreispokal Unna-Hamm, Achtefinale PSV Bork - SG Bockum-Hövel 2:7 (1:2)

Wie jubelten die Borker, als Leon Westrup mit seinem abgefälschten Schuss aus 25 Metern sieben Minuten nach der Pause zum 2:2 ausglich. Der PSV schnupperte an einer Sensation gegen den Bezirksliga-Spitzenreiter. „In der ersten Halbzeit hat man überhaupt keinen Klassenunterschied gesehen“, sagte Trainer Ingo Grodowski und traf es damit.

Bork spielte beherzt und stellte die Gäste vor eine richtig schwere Aufgabe. Die ersten drei Chancen hatte der PSV. Bockums Torwart Thomas Goeke sah nach drei Minuten gegen Marvin Schuster unsicher aus. Danach köpfte Julien Köppeler (9.) und schoss Daniel Berger (15.) drüber.

Aus dem Nichts fand ein langer Ball dann Geburtstagskind Thomas Wilczek, der schmeichelhaft die Bockumer Führung erzielte, die Simon Peper kurz danach per Kopf ausbaute – aber unter heftigem Protest von Ingo Grodowski, der eine Abseitsstellung erkannt haben wollte, sich gar nicht mehr einbekam und Glück hatte, dass er nicht hinter die Bande geschickt wurde.

Joel Grodowski brachte seine Borker aber wieder ran. Den Freistoß aus zentraler Position trat er über die Mauer ins Netz (32.). Und fast hätte Schuster für den Doppelschlag gesorgt (33.), während auf der Gegenseite Jens Haarseim gegen Carsten Edelkötter stark hielt. Jonas Lammers hatte vor der Pause dann noch die Doppelchance zum Ausgleich, schoss einmal Goeke an und dann vorbei.

Zwei Nachlässigkeiten

„Da kam ein Aufschwung. Durch zwei Standards haben wir uns dann aber das Genick gebrochen“, sagte Ingo Grodowski. Wieder war es Wilczek, der die Gäste in Führung brachte (59.). Und nach Schusters vergebener Chance (63.) traf wenig später Top-Torjäger Steven Farchmin (65.). „Wir haben uns dann aufgegeben“, sagte Westrup später.

Ausgerechnet der wegen seiner Paraden so starke Torwart Jens Haarseim sorgte mit seinem Foul an Farchmin im Strafraum für die Entscheidung. Seinen Fehler konnte er beim Elfmeter nicht egalisieren. Nach Wilczeks drittem und Farchmins zweitem Tor war das 2:7 am Ende bitter und zu hoch.

TEAMS UND TORE PSV: Haarseim - Herter, Lammers, Kuhn, P. Grodowski, J. Köppeler (75. Durczak), Westrup, Berger, Audehm, J. Grodowski, SchusterSG: Goeke - Harsit, Schmidt, Müller, Schroth, Edelkötter (68. Manka), Kaczor, Peper (84. Wieland), Orlowski, Wilczek, Farchmin (86. Konieczny)Tore: 0:1 Wilczek (19.), 0:2 Peper (25.), 1:2 J. Grodowski (32.), 2:2 Westrup (52.), 2:3 Wilczek (59.), 2:4 Farchmin (65.), 2:5 Harsit (71., Foulelfmeter), 2:6 Wilczek (77.), 2:7 Farchmin (81.)

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