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In Schwelm war nichts zu holen

In Schwelm war nichts zu holen

Wulfen Die Wut von Tabellenführer Schwelm über die erste Saisonniederlage bekamen die Herren des BSV Wulfen zu spüren. Beim 86:111 (44:53) hielten die Wulfener am Samstag zwar phasenweise gut mit, eine echte Siegchacne hatte das Stearns-Team aber nicht.

1. Regionalliga Herren

Schwelmer Baskets - BSV

111:86 (53:44)

BSV-Coach Rob Stearns hatte vor dem Spiel prophezeit, dass sein Team einen "Sahnetag" erwischen müsste, um in Schwelm bestehen zu können. Als aber die Gastgeber nach nur vier Minuten mit 14:2 führten, war schon früh klar, dass sie sich auf ihrem Weg zurück in die 2. Liga von Wulfen nicht aufhalten lassen wollten. Schwelm brannte vor eigenem Publikum auf Wiedergutmachung für die überraschende Pleite vor einer Woche in Leverkusen.

Nach dem 30:16 für die Baskets im ersten Viertel besann sich der BSV auf seine Stärken und holte im zweiten Viertel Punkt für Punkt auf. Über 40:27 verkürzte das Stearns-Team bis zur Pause auf 53:44, im dritten Viertel auch auf acht Punkte. Näher kam der BSV aber nicht heran, machte sich nach schönen Ballgewinnen durch eigene Turnover das Leben selbst schwer. Auch kam die Stearns-Truppe in der Offense nicht ins Spiel, hatte meist nur durch Einzelaktionen Erfolg.

Allerdings spielte sich der Spitzenreiter am Ende auch in einen Rausch. 81:66 hieß es nach 30 Minuten, mit 30:20 gewannen die Baskets den Schlussabschnitt. Schwelms Trainer Rafael Wilder attestierte seinem Team ein "fehlerloses Spiel", die Schwelmer Trefferquote aus dem Feld erreichte sehr gute 65 %. Alle überragend traf der Amerikaner Keith Harris, der 44 Punkte markierte. Erfolgreichster Wulfener Werfer war Robert Franklin (Foto).

Statistik

BSV: Thompson (20/3), Heidermann, Bakoa, Letailleur (3/1), Scherkamp, Kleina (10), McSwine (11/1), Franklin (34/2), Lensing (8), Stagneth.

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