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Johanna Treffts schenkt Gastgebern drei Mal ein

Korfball: EM

Die deutsche Korfball-Nationalmannschaft ist am Sonntag mit einer 15:26 (3:5, 5:11, 9:16)-Niederlage gegen den Titelverteidiger und Gastgeber Niederlande in das Europameisterschafts-Turnier in Dordrecht gestartet. Aus Castrop-Rauxeler Vereinen waren sechs Akteure mit von der Partie.

CASTROP-RAUXEL

, 23.10.2016
Johanna Treffts schenkt Gastgebern drei Mal ein

Lea Sander (links) vom KV Adler Rauxel gehörte im EM-Spiel gegen Titelverteidiger Niederlande am Sonntag zur Start-Aufstellung.

Aus Castrop-Rauxeler Vereinen spielten in der Auswahl des Deutschen Turnerbundes (DTB) gegen den haushohen Favoriten Lea Sander, Johanna Treffts, Maurice Grammel (alle KV Adler Rauxel), Anna Schulte, Karen Fuchs und Ina Heinzel (alle Schweriner KC) mit.

Johanna Treffts war mit drei Körben beste deutsche Werferin. DTB-Trainer Henning Peuters berichtete: "Johannas Qualität ist, dass sie in Korbnähe eiskalt ist und sich nicht ablenken lässt - das hat sie auch heute gezeigt." Von den deutschen Männern markierte nur Timon Orth von der SG Pegasus Rommerscheid (Rheinland) mehr Treffer.

Zu Beginn der Partie hatte Orth mit seinen ersten beiden Körben für ein 2:2 nach sieben Minuten gesorgt. Coach Peuters berichtet: "Das hat die niederländischen Trainer nicht beunruhigt." Anders sei es Mitte des zweiten Spielviertels gewesen.

Da hatten die Deutschen in ihrer Abwehr so viel Druck auf den Rekord-Weltmeister ausgeübt, so dass die Korb-Maschine ins Stocken geriet. Weshalb sich die Trainer Wim Scholtmeijer und Jan Sjouke van den Bos gar genötigt fühlten, eine Auszeit für eine Team-Besprechung zu nehmen.

Am Samstag nahmen die deutschen Korbjäger, die am ersten Turniertag spielfrei hatten, die Türkei unter die Lupe, die am Montag, 24. Oktober, der nächste Gruppengegner ab 16 Uhr sind. Die Türken verloren mit 12:19 gegen das Team von Russland.

Coach Peuters sagt: "Die türkische Mannschaft hatte das Handicap, dass sie mit dem Reisebus erst eine Stunde vor dem Anpfiff in Dordrecht ankam, während alle anderen Teams schon fast einen Tag vor Ort waren." Auf den ersten Blick ragen die großen Männer bei der Türkei heraus. Peuters meint: "Wir haben sowohl bei den Türken als auch bei den Russen Schwachpunkte gesehen, an denen wir den Hebel ansetzen können."

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