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Jule Hake holt jede Menge Medaillen

Deutsche-Kanumeisterschaften

Jule Hake paddelt in Hamburg auf mehreren Strecken um die Medaillen bei den Deutschen Meisterschaften mit. Nur ein Sieg bleibt der Olfenerin verwehrt. Dafür gab es aber gleich mehrfach Silber.

Olfen

, 03.09.2018
Jule Hake holt jede Menge Medaillen

Jule Hake jubelt über die Vizemeisterschaft im Einerkajak über 500 Meter. © Ute Freise

Ein bisschen verhext war es schon. Die Olfenerin Jule Hake, im Sommer frisch gebackene U23-Weltmeisterin über 1000 Meter, ist bei den Deutschen Kanu-Meisterschaften in Hamburg immer vorne mitgefahren. Nur eine Goldmedaille verpasste sie. Und das extrem knapp gleich mehrfach. Fünf Mal Silber holte Hake, zudem zweimal Bronze. „Es war auf jeden Fall mehr als erwartet. Für das erste Leistungsklassenjahr war es schon ziemlich gut“, sagte Hake am Montag.

Die erste Medaille gab es für Jule Hake bereits am Freitag: Über 500 Meter belegte sie hinter einer Magdeburger Kanutin im Einerkajak den Silberrang. Nur sechs Hundertstelsekunden trennten Hake da von Gold. Und es sollte nicht der letzte Titel gewesen sein, den Nina Krankemann der gebürtigen Olfenerin, die für den KSC Lünen an den Start geht, entriss. „Über 500 Meter war es schon ärgerlich. Die letzten 20 Meter wurde ich überholt. Aber meine Arme waren so kaputt, dass ich einfach nicht schneller fahren konnte“, sagte Hake.

Später belegte sie Bronze über 500 Meter mit dem Vierer-Boot des Kanuverbandes NRW zusammen mit Katharina Köther, Caroline Arft und Lisa Oehl.

Samstag folgen weitere Medaillen

Eine Medaillenflut gab es dann am Samstag. Hier folgte Bronze über 200 Meter im Einerkajak. Ins Finale war Jule Hake nach dem Sieg in ihrem Vorlauf locker eingezogen. Keine Stunde später musste Hake schon wieder ran: Mit Lisa Oehl aus Essen paddelte das NRW-Boot auf Platz vier knapp an Edelmetall vorbei.

Am Nachmittag gab es erneut Silber für Hake – im Einerkajak über 1000 Meter. An der Spitze des Finals leisteten Hake und Krankemann sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen – mit dem besseren Ende für die Magdeburgerin, die Hake auch schon über 500 Meter hinter sich gelassen hatte. Acht Zehntel betrug diesmal der Vorsprung. Und dann gab es noch eine Silbermedaille: Mit Katharina Köther fuhr Hake im Zweier über 500 Meter auf Platz zwei.

Am Sonntag ging es auf die Langstrecke über 5000 Meter, wo Jule Hake 23 Minuten brauchte und keine Sekunde Rückstand auf Jasmin Fritz (Magdeburg) hatte. Im Parallelsprint-Finale über 200 Meter musste sich Hake Conny Waßmuth (Potsdam) geschlagen geben.

Jetzt steht erstmal Pause an: Die 18-Jährige beginnt im November die Grundausbildung bei der Bundeswehr und nimmt ein Studium in Bochum auf.