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Jule Hake steht vor ihrer U23-WM-Premiere

Kanu-Weltmeisterschaft

Die U23-Weltmeisterschaft in Bulgarien ist für die Lüner Kanutin Jule Hake eine Premiere. Die Kanutin schielt in Plovdiv trotzdem schon auf die Medaillenränge.

Lünen

, 25.07.2018
Jule Hake steht vor ihrer U23-WM-Premiere

Die Olfener Kanutin Jule Hake ist fokussiert. Auf den Erfolg. Am Donnerstag starten die Vorläufe bei der U23-Weltmeisterschaft in Bulgarien. Hake geht bei der WM gleich doppelt an den Start. © Foto: Ute Freise

Für die Olfener Kanutin Jule Hake, die für den KSC Lünen an den Start geht, steht der bis dato vielleicht größte Wettkampf ihrer Karriere an. Die 18 Jahre alte Nachwuchskanutin nimmt an den U23-Weltmeisterschaften teil. Diese suchen vom Donnerstag, 26. Juli, bis Sonntag, 29. Juli, im bulgarischen Plovdiv die besten jungen Kanuten der Welt. Hake steigt dort in zwei Rennen ins Boot. Zunächst steht das Rennen im Einerkajak über die 1000 Meter an – Hakes Paradedisziplin.

Vorläufe am Donnerstag

Nach den Vorläufen am Donnerstag geht es am Freitag über die Halbfinals Richtung Finale. „Das Ziel ist zunächst die Finalteilnahme, dann die Medaillenränge“, sagt Stephanie Herzig, Pressewartin des KSC Lünen. Die Konkurrenz sei dabei schwierig einzuschätzen, schließlich treffe Hake auf bis zu fünf Jahre ältere Gegnerinnen. Zudem ist es Hakes erstes Rennen im Einerkajak bei einer U23-Weltmeisterschaft.

„Ich bin schon ein bisschen aufgeregt. Das wird am Donnerstag wohl noch mehr. Mein Ziel ist es, in die Finals zu kommen. Der Rest ist Zugabe“, sagt Hake, die trotzdem gerne eine Medaille mit nach Hause nehmen würde.

14-tägiges Trainingslager

Dafür war sie zuvor extra 14 Tage lang in einem Trainingslager, das der Deutsche Kanu-Verband (DKV) organisiert hat – dort wurden explizit die Rennen trainiert, in denen Hake in Bulgarien an den Start geht. Sie steigt nämlich auch in den Zweierkajak – zusammen mit Julia Hergert vom SC Magdeburg. Das Duo will über die 500 Meter um die Medaillen kämpfen.

„Die Vorbereitung war richtig cool, aber auch sehr anstrengend. Wir haben jetzt zwei Wochen echt hart trainiert“, so Hake im Gespräch mit dieser Redaktion weiter.

Durch den Wettkampf im weit entfernten Süden Bulgariens kommen zusätzliche Herausforderungen auf Hake und das Team zu. „Der Boottransport muss organisiert werden. Das hat der DKV übernommen“, erklärt Herzig. Hake – samt gewohntem Boot – sind seit Dienstag vor Ort, um sich an die dortigen Bedingungen zu gewöhnen.

Nicht an den Start gehen wird in Bulgarien die Lüner Kanutin Gina Zint. Sie hat die Qualifikation nicht geschafft – ist aber auch erst 15 Jahre alt und wäre auf bis zu acht Jahre ältere Konkurrenz getroffen.

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