Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Kanuslalom: KVS-Familie drückt die Daumen

SCHWERTE/PEKING Es ist so weit: Für die beiden Schwerter Slalomkanutinnen Ariane Herde (Niederlande) und Violetta Oblinger-Peters (Österreich) steht am Mittwoch (13. August) das olympische Qualifikationsrennen im Kajak Einer auf dem Programm.

von Von Michael Dötsch und Jörg Krause

, 12.08.2008
Kanuslalom: KVS-Familie drückt die Daumen

Für Ariane Herde steht am Mitwoch das Qualifikationsrennen auf dem Plan.

Der minutiöse Zeitplan weist Ariane Herde als zehnte Starterin aus. Um 10.02 Uhr wird sie aufs Wasser gehen. Exakt 20 Minuten später, als Viertletzte des 21er-Feldes, ist dann "Vio" Oblinger-Peters an der Reihe. Die besten 15 qualifizieren sich für das Semifinale (morgen ab 9.35 Uhr unserer Zeit) - für beide Schwerterinnen das Minimalziel.

Die "Familie" des Kanu- und Surf-Vereins Schwerte (KVS) wird ganz sicher mitfiebern - und wohl auch Kordula Striepecke, die am Dienstag am Mikro des TV-Senders Eurosport gewohnt souverän die Herrenwettbewerbe kommentierte. "Jetzt werden auch in Schwerte die Daumen gedrückt", war die KVS-Trainerin sicher, als Helmut Oblinger im Einerkajak-Halbfinale an den Start ging. Der Ehemann von "Vio" und Schwiegersohn von Wolfgang Peters kam bei seiner vierten Olympiateilnahme allerdings nicht so richtig in Schwung. Als Neunter kämpfte er sich zwar ins Finale der besten Zehn vor, aber die ersehnte Medaille war bereits fast außer Sichtweite. Im Endlauf versuchte der 35-Jährige noch einmal alles, kassierte aber gleich am ersten Aufwärtstor zwei Strafpunkte und wurde am Ende Siebter.

Derweil fand Kordula Striepecke am Mikro auch kritische Worte zum Qualifikationsmodus für die Olympischen Spiele: "Nur ein Starter pro Nation - da müssen Einige jetzt zu Hause bluten".

Am Ende des Rennens aber überwog natürlich auch bei ihr die Freude über den Husarenstreich von Alexander Grimm, der Deutschland die erste Goldmedaille der Spiele bescherte.