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Kein Endspiel für die LippeBaskets, aber eine Prüfung

Basketball: 2. Regionalliga

Die LippeBaskets Werne empfangen am letzten Spieltag der 2. Regionalliga die sportlich abgestiegenen AstroStars II. Das Heimspiel soll noch einmal ein Highlight werden. Für ein Werner Trio ist es ein besonderes Duell.

Werne

von Dominik Gumprich

, 22.03.2018
Kein Endspiel für die LippeBaskets, aber eine Prüfung

Ausgerechnet gegen seinen Ex-Verein Bochum könnte Lukas Mersch verletzungsbedingt die Bank drohen. © Isabell Michalski

Das Hochgefühl vom vergangenen Wochenende hat sich bei den Basketballern der LippeBaskets auch in der Trainingswoche fortgesetzt. Gegen den UBC Münster (76:75) hatte das Team von Coach Christoph Henke am vorletzten Spieltag der 2. Regionalliga den Klassenerhalt gesichert. „Da ist natürlich viel von den Schultern abgefallen“, sagt Henke.


2. Regionalliga

LippeBaskets – Bochum II

Völlig unbeschwert kann seine Truppe nun am Samstag, 24. März, um 19.30 Uhr in das Heimspiel gegen die AstroStars Bochum II gehen. Dabei sah zuletzt alles danach aus, dass die letzte Partie der Saison gleichzeitig das Abstiegsendspiel hätte werden sollen. Das konnten die LippeBaskets mit ihrem Sieg in Münster vermeiden. „Und das ist auch gut so“, sagt Henke.

Großer Druck

Der Druck, von Woche zu Woche Ergebnisse liefern zu müssen, sei sehr hoch gewesen. „Das Spiel gegen Bochum ist das erste Mal, dass wir nicht von der Tabelle motiviert werden. Wir können befreit aufspielen“, sagt Henke. Das soll nicht bedeuten, dass sein Team die Aufgabe nicht ernst nimmt. „Es ist eine Prüfung für uns. Wir müssen das Spiel so angehen, als sei es das Endspiel.“

Eine Motivation mehr gibt Henke seinem Team mit auf den Weg: Der Coach will die Saison mit einem positiven Korbverhältnis beenden. Noch liegt das bei minus eins. „Also reicht es, wenn wir mit zwei gewinnen“, sagt Henke.

Drei Talente fallen aus

Gegen Bochum kann Henke nicht auf den gesamten Kader setzen. Dabei wollte er die vielen Talente in seinem Team mit Spielzeit belohnen, die sie in der schwierigen Phase zuletzt nicht immer bekommen haben. „Im Abstiegskampf muss man dann auch vermehrt auf die erfahrenen Spieler setzen“, erklärt Henke. Gegen Bochum fehlen verletzungsbedingt die Youngster Louis Barkowski, Nils Brinkmann und Kai Küper. Ob Lukas Mersch gegen seinen Ex-Klub auflaufen kann, entscheidet sich kurzfristig. Er musste sich einer Zahnbehandlung unterziehen.

Mersch ist einer von drei Spielern mit Bochum-Vergangenheit. Jan König und Lennart Rupprecht haben dort ebenfalls gespielt. „Die Verbindung nach Bochum ist eng. Und auch wenn es kein Endspiel ist, würde ich mich für beide Teams freuen, wenn möglichst viele Zuschauer kommen“, so Henke.