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Keine böse Absicht beim Gegnertausch

Fußball: Stadtmeisterschaft

Die Verwirrung um einen neuen Spielplan der Stadtmeisterschaften war kurzzeitig groß. Dass nicht nur die Termine, sondern auch die Gegner tauschten, sei aber auf keinen Fall Absicht gewesen.

Dorsten

von Christopher Kremer

, 05.07.2018
Keine böse Absicht beim Gegnertausch

Barkenberg um Swen Coralic (2.v.r.) setzte sich deutlich gegen Erle durch. Nun wartet das Duell gegen den Neu-Oberligisten SV Schermbeck. Foto: Pieper

Kurzfristig kochten die Emotionen hoch, als ein zweiter und neuer Spielplan für die Fußball-Stadtmeisterschaft für Verwirrung sorgte. Mittlerweile haben sich die Emotionen beruhigt. „Das ist natürlich ein bisschen ärgerlich gelaufen“, sagt Lembecks Abteilungsleiter Matthias Gördes. „Aber wir nehmen es so, wie es ist.“

Nach dem ersten Plan wäre sein Team am Sonntag gegen den Kreisliga-A-Absteiger Barkenberg gefordert. Nach dem neuen Plan wartet nun am Donnerstag das Duell gegen Bezirksligist RW Deuten. „Ich rechne uns trotzdem leichte Chancen aus“, sagt Gördes. In den anderen beiden Partien trifft Schermbeck auf Barkenberg und der SV Hardt auf RW Dorsten.

Damit erwartet auch die Barkenberger von Trainer Oliver Dirr mit dem Oberligisten aus Schermbeck ein deutlich schwereres Los. „Aber damit beschäftige ich mich nicht“, erklärt Dirr. „Für einen B-Ligisten ist es eh utopisch, die Stadtmeisterschaft zu gewinnen.“ Auch wenn er lieber gegen den SV Lembeck gespielt hätte. „Wir sehen das Spiel als Trainingseinheit“, sagt Dirr.

Auf die drei überkreislichen Teams - SV Hardt, Deuten und Schermbeck - warten zumindest auf dem Papier leichtere Aufgaben. Absicht? „Auf gar keinen Fall“, sagt Thomas Fries, Vorsitzender der Fachschaft Fußball des SSV. Beim Kopieren sei einfach etwas schief gelaufen, erklärt er.

„Schuh zieh ich mir an“

„Den Schuh ziehe ich mir natürlich an.“ So habe er sich auch schon bei Markus Overbeck, dem Trainer der Lembecker, entschuldigt. Am 11. Mai habe er nach zeitlichen Änderungen den neuen Plan verschickt und darauf hingewiesen, dass der erste damit nicht mehr gültig sei. „Ich habe von allen eine Lesebestätigung erhalten und eine Frist für Änderungen eingeräumt“, erklärt er. Eine Antwort von einem Verein bekam er aber nicht. So ist der neue Spielplan wohl nicht bis zu den Trainern durchgedrungen. Auch Schermbecks Trainer Thomas Falkowski hat erst aus der Zeitung von den Änderungen erfahren.

Denn eigentlich sind auch die Ansetzungen der zweiten Runde der Stadtmeisterschaften fest vorgeschrieben: „Dafür gibt es ganz klare Regularien“, sagt Hans Fogler, Vorgänger von Fries als Vorsitzender der Fachschaft. So lege die Stammvorlage fest, dass die Sieger aus Spiel eins und sechs, Spiel zwei und fünf und Spiel drei und vier gegeneinander antreten. „Dass jetzt nicht nur die Termine, sondern auch die Vereine gewechselt haben, ist aber auf keinen Fall eine böse Absicht“, sagt Fogler.

Um solchen Problemen vorzubeugen, hat Fries eine Idee: „Auf der nächsten Sitzung lasse ich eine Liste rumgehen. Dort soll sich dann jeder Trainer mit seiner E-Mail eintragen.“

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