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Klaus Musielak ist im Derby "Chef für einen Tag"

SuS Merklinde

Betreuer Klaus Musielak avancierte im Derby des SuS Merklinde gegen Wacker Obercastrop (0:2) zum „Chef für einen Tag“. Landesliga-Absteiger Schwerin indes hatte genügend Energie - mal abgesehen vom Handy seines Trainers. Ein Rückblick auf die Partien in der Fußball-Bezirksliga.

CASTROP-RAUXEL

von Von Jörg Laumann

, 23.08.2010
Klaus Musielak ist im Derby "Chef für einen Tag"

Klaus Musielak war ausgerechnet im Derby des SuS Merklinde gegen den SV Wacker Obercastrop "Chef für einen Tag".

Spielertrainer Marco Gruszka und der Sportliche Leiter Martin Broll weilten im Urlaub. Da übernahm Betreuer Klaus Musielak das Kommando. Viel Freude bereitete ihm die Partie aber nicht. Das arg ersatzgeschwächte SuS-Team, dessen Kapitän Markus Schnittka sich beim Aufwärmen verletzte, hielt nur 45 Minuten lang mit. Dies sah auch Musielak in seiner Analyse so. „In der ersten Halbzeit haben wir hinten gut gestanden“, erklärte der Ersatz-Coach, „insgesamt fehlte bei uns aber das Spiel nach vorne.“ Unterdessen überwog bei Wacker die Freude darüber, einen Fehlstart in die Saison vermieden zu haben. Lange Zeit sah es aber danach aus, als ob die Elf von Trainer Uwe Esser dem 2:3 gegen Kirchhörde ein weiteres enttäuschendes Ergebnis folgen lassen würde. Esser gefiel im torlosen ersten Durchgang des Derbys vor allem der verbale Umgang seiner Spieler miteinander überhaupt nicht. „Bei uns war zu viel Unruhe auf dem Platz“, erklärte der Trainer, „das habe ich in der Kabine auch angesprochen.“ Offenbar traf er den richtigen Ton, denn sein Team kam doch noch zu einem 2:0-Erfolg in Merklinde. Insgesamt verdient, aber ohne spielerischen Glanz, wie auch Esser kritisch anmerkte: „Es kann nur besser werden.“  

Der Fußballtrainer der Spvg Schwerin, Jürgen Klahs, hatte zwar den Akku seines Handys nicht geladen, aber seiner Bezirksligatruppe jede Menge Energie mit auf den Weg gegeben. Der Landesliga-Absteiger setzte sich nach dem 7:3 gegen den FC Erkenschwick an die Tabellenspitze. Doch auch der Coach erkennt: „Nur eine Momentaufnahme.“ Der kritische Klahs: „Wir hatten leichte Gegner. Mich ärgert, dass wir den Sack nicht frühzeitig zugemacht haben. Nach dem Elfmeter zum 1:3 war Erkenschwick am Drücker. Da hätte es auch anders laufen können.“

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