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Kleiner Kader reicht Eintracht Werne für eine Spitzenplatzierung

Fußball: Kreisliga A

Sonntags hat Muris Mujkanovic häufig nur zwölf bis dreizehn Spieler zur Verfügung. Viele Verletzte und eine neue Regel machen dem Trainer von Eintracht Werne zu schaffen – trotzdem steht sein Team auf Rang drei der Fußball-Kreisliga A, fünf Punkte hinter Spitzenreiter SuS Olfen.

WERNE

, 11.11.2014
Kleiner Kader reicht Eintracht Werne für eine Spitzenplatzierung

Eintracht Werne gegen Olfen. Foto Helga Felgenträger

Vor der Saison fand ein großer Umbruch bei den Evenkämpern statt. Elf Spieler verließen den Klub. Ein Dutzend neuer Spieler kam zur Eintracht. „Ich habe 18 Jahre im Raum Hamm trainiert, da kennt man dann einige Spieler“, sagt der 54-Jährige. Nach und nach kamen die Spieler dazu. Beim Vorbereitungsturnier in Stockum machten sich die Fußballer teilweise erst in der Kabine oder auf dem Platz miteinander bekannt. „Das waren Nacht-und-Nebel-Aktionen, wie wir die Spieler verpflichtet haben“, so Mujkanovic.

Die zahlreichen Neulinge haben einiges gemeinsam: Sie sind technisch gute Fußballer. Und fair. „Wir sind neben Herbern das einzige Team ohne Platzverweis“, sagt Mujkanovic. Das war nicht immer so bei den Evenkämpern, aber darüber will Mujkanovic nicht mehr sprechen: „Die Einstellung stimmt bei den Jungs. Beim Training geben sie Gas am Sonntag spielen sie fair.“ Daher ärgert den Evenkämper Übungsleiter eine zu dieser Saison neu eingeführte Regel, die seine Personalprobleme in naher Zukunft noch verschärft: „Die Sperre nach fünf Gelben Karten im Amateurbereich war keine gute Idee. Eigentlich sogar eine Frechheit. Wir haben ja keinen 30-Mann-Kader.“Matthias Schynol steht bei vier Gelben Karten, Dominik Obrenovic, Faruk Bozaci und Tuncay Kara bei drei. Sie werden bald fehlen. Die Rückkehr der Langzeitverletzten Osman Köse (Oberschenkel) und Sebastian Fiebig (Knie) ist nicht in Sicht. „Wir werden in der Winterpause versuchen zwei Neue zu holen“, sagt Mujkanovic. Passen diese ebenso gut ins Team, wie die bisher geholten Spieler, dann ist mit der Eintracht im Meisterschaftskampf bis zum Ende der Saison zu rechnen.  

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