Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Kreis Unna wehrt sich gegen Reduzierung

Fußball

KREISGEBIET Die Vorschläge des Fußball- und Leichtathletikverbandes Westfalen stoßen nicht unbedingt auf bedingungslose Gegenliebe. "Ich denke, dass nicht alles machbar sein wird", zweifelt Horst Weischenberg, Vorsitzender des benachbarten Fußballkreises Unna/Hamm.

10.08.2010
Kreis Unna wehrt sich gegen Reduzierung

Horst Weischenberg, Vorsitzender des Fußballkreises Unna/Hamm.

Eine FLVW-Arbeitsgruppe hatte unter der Leitung von Gundolf Walaschewski den Fußball-Entwicklungs-Plan (FEP) erarbeitet und im Rahmen des Verbandstages vorgestellt. Im Kern beinhaltet dieser eine Verschlankung der derzeitigen Strukturen mit dem Ziel, durch eine stärkere Regionalisierung wieder mehr Wettbewerbsfähigkeit herzustellen. Neben der Reduzierung der Kreise um ein Drittel käme die Zusammenführung beider Westfalenligen zu einer Staffel, dafür sechs Landes- und zwölf Bezirksligen.

Dies wiederum würde eine Reduzierung der Aufsteiger aus den Kreis- in die Bezirksligen von 46 auf 36 nach sich ziehen. Nicht jeder Meister hätte damit also automatisch einen Anspruch auf den Sprung in die nächsthöhere Klasse, Aufstiegsrunden würden die Regel. Mehr Klubs im Kreis Unna/Hamm? Durch die Reduzierung der Kreise würden mehr Klubs im Kreis Unna/Hamm spielen, schließlich kämen die Vereine, die bisher Dortmund oder Lüdinghausen zugeteilt sind, dazu. Eine solche Erweiterung könnte, zumindest vorübergehend, drei A-Kreisligen zur Folge haben - aber eben keine Aufstockung der Zahl von momentan zwei Aufsteigern. Womit Weischenberg ein prinzipielles Problem hätte: "Für mich sollte es immer so sein, dass der Meister auch aufsteigt." ► Hier geht´s zur Abstimmung:

Lesen Sie jetzt