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Kreislauf 2008: Walker machen Tempo

CASTROP-RAUXEL Rund 110 Castrop-Rauxeler Läufer haben den gläsernen Staffelstab zum Zwischenziel auf die Wartburginsel gebracht. Gerd Freiling will sich nach dem Kreislauf 2008, der nun schon achten Stafette durch alle zehn Städte des Kreis Recklinghausen, Gedanken machen.

von Von Carsten Loos

, 25.08.2008

Sorgen bereiten dem Geschäftsführer des Stadtsportverbandes (SSV) Castrop-Rauxel die Walker. Deren Anzahl in der Castrop-Rauxeler Kreislauf-Gruppe ist stetig gewachsen. Und damit auch das Leistungsgefälle unter den schnellen Gehern. "Die besten Walker können inzwischen sogar bei den Joggern mithalten", erklärte Freiling, "andere kommen erst nach der Gruppe im Ziel an". Dabei strebte der Castrop-Rauxeler SSV, wie in den Jahren zuvor, auch diesmal an, mit seiner rund 110-köpfigen Laufgruppe gemeisam im Ziel auf der Wartburginsel anzukommen.

Läufer aus Recklinghausen haben gewartet Die Europastädter hatten sich diesmal vom Rathaus in Waltrop aus auf den Weg gemacht. Zehn Kilometer in gemächlichem Tempo von 7:00 Minuten pro Kilometer, wie Freiling betonte, gedrosselt von den Vorläufern Ulf Baranowsky und Jörg Freundl (Lauftreff Castrop-Rauxel). An der Lohburg vorbei hinein nach Ickern, zur Verpflegungs-Station an der Voerstestraße und weiter bis zur Wartburginsel. Auf dem Gelände des RV Rauxel standen bereits die Läufer aus Recklinghausen bereit, um den neuen, gläsernen Staffelstab bis in ihrer Heimatstadt zu tragen.

Start und Ziel war beim achten Kreislauf Marl. In einer Ost- und einer Westschleife lief die Stafette durch den Kreis Recklinghausen. In Marl wurde derweil ein Familien-Sportfest gefeiert.

950 Teilnehmer Rund 950 Teilnehmer hat Gerd Meuer vom Kreissportbund Recklinghausen gezählt: "Es geht wieder aufwärts." Im letzten Jahr hatten nur 850 Sportler teilgenommen, nachdem 2006 die Rekordzahl von 1100 Athleten unterwegs war. Meuer verkündete stolz: "Es war ein schöner Lauf, und vor allem ist unterwegs nichts passiert."

Die größte Laufgruppe stellte der SSV Herten mit 170 Teilnehmern. "Das kam nicht ganz überraschend", erklärte Meuer, "das hatte sich schon nach den Voranmeldungen angedeutet".

Ältester Läufer in der Gruppe aus der Europastadt war übrigens der 72-jährige Willi Scherer vom Lauftreff Castrop-Rauxel. Und auch das war keine Überraschung: Der frühere Kanute beim Castroper TV hat sich dem Langstreckenlauf verschrieben und ist unter anderem regelmäßiger Gast beim Ickerner Volkslauf.

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