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Kreispokal: Wacker in der dritten Runde - Langer Abend für SG

CASTROP-RAUXEL Hier ein ganz entspannter Abend in Crange, dort eine mühsame Spätschicht in Wanne - am Ende qualifizierten sich sowohl der SV Wacker Obercastrop als auch die SG Castrop für die dritte Runde im Fußball-Kreispokal. Schnell erzählt ist das, was der Obercastroper Bezirksligist in Herne ablieferte.

von Von Florian Kopshoff

, 14.08.2008
Kreispokal: Wacker in der dritten Runde - Langer Abend für SG

Kasra Abrar (am Ball) erzielte die frühe Führung gegen den RSV Wanne (schwarz-weiß). Der Beginn eines langen Pokalabends.

Ein derartiger Wind fegte den Crangern zuletzt auf dem Kettenkarussell der jüngst abgelaufenen Kirmes um die Ohren. Am Ende hatten Maurice Ottberg (10.), Patrick Podwysocki (18., 32.), Sven Neuhaus (37.), Marcel Maluski (55., 63., 83.), Daniel Doering (66.) und Sven Oevermann (75.) einen 9:0 (4:0)-Sieg herausgeschossen. Der C-Kreisligist ohne Chance - die Wackeraner genossen das gefühlte zweite Pokal-Freilos in Folge. In Runde eins hatten Trainer Uwe Esser und Team bereits gänzlich frei gehabt. Ernst wird es für die Obercastroper zu Saisonbeginn am Sonntag, 17. August. Dann kommt BW Huckarde in die Erin-Kampfbahn.

Nach Elfmeterschießen

Essers Trainerkollege Werner Hein, seines Zeichens Chefcoach des A-Liga-Aufsteigers SG Castrop, musste wenige Kilometer weiter lange leiden, bis er und seine Kicker einen mühsamen 8:7-Sieg nach Elfmeterschießen in der Sporttasche hatten. Verletzungen in der A-Mannschaft hatten bereits vor dem Spiel gegen den B-Ligisten das Favoritendenken eingeschränkt. Spieler aus der zweiten Mannschaft halfen aus. Und auch das klappte zunächst: Kasra Abrar, etablierter Stürmer in Heins Team, schoss die SG früh in Führung (7.). Dann der große Schreck: Torhüter Alexander Knopp pflückte einen hohen Ball aus der Luft, traf einen Herner mit dem Knie und sah, zum Entsetzen des Übungsleiters und der Mannschaftskollegen, den roten Karton (35.).

Feldspieler Marcel Münch kam in die Partie und übernahm den Posten zwischen den Pfosten. Doch die verbeleibende Zeit bis zur Halbzeitpause überstand der Neuzugang von der SG Adler Rauxel nicht unbeschadet. Pausenstand: 1:2. Nach dem Seitenwechsel kam es gar noch schlimmer: Der B-Ligist erzielte das 3:1 gegen den letztjährigen B-Liga-Meister.

Rosenke und Aschenbrennen retten die SG

In die Verlängerung retteten die Castroper Kai Rosenke und Mark Aschenbrennen, eigentlich Spielertrainer der zweiten Mannschaft, mit den Treffern zum 2:3 (60.) und 3:3 (82.).

In der Extraschicht traf die Mannschaft vom Stadion an der Bahnhofstraße Pfosten und Latte. Hein: "Wir hatten die Chance das Spiel zu entscheiden." Chance ausgelassen. Konsequenz: Elfmeterschießen. Alle SG-Schützen zeigten sich nervenstark und trafen. Ein Wanner verfehlte mit über 120 Spielminuten in den Beinen den Kasten von Spontan-Torwart Münch. Die Entscheidung für Castrop - endlich!

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