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Kreisvorsitzender Kretschmer - "Fliegender Wechsel ist unpraktikabel"

Fußball

KREISGEBIET In Bayern und Niedersachsen ist der unbegrenzte fliegende Wechsel unterhalb der Fußball-Kreisliga A bereits Realität. Lüdinghausens Kreisvorsitzender Werner Kretschmer hofft, dass im Westen alles so bleibt wie bisher. Warum, das verrät er im Gespräch mit unserer Zeitung.

von Von Jan Büsse

, 09.08.2010
Kreisvorsitzender Kretschmer - "Fliegender Wechsel ist unpraktikabel"

Der Kreisvorsitzende Lüdinghausen Werner Kretschmer sieht die flexible Wechselregel kritisch.

"Ich denke, dass der fliegende Wechsel unserem Sport eher schadet als hilft", sagt Werner Kretschmer. Er glaubt, dass diese Regelung unfair gegenüber den personell gebeutelten Teams ist. "Stellen Sie sich vor, ein Team tritt nur mit zehn Mann an und der Gegner hat die ganze Bank voll mit Spielern, die er ständig ein- und auswechseln kann", so Kretschmer. Er zeichnet ein düsteres Szenario. Der Kreisvorsitzende stellt indes auch klar, dass er kein ausgemachter Feind des fliegenden Wechsels ist. Er halte die Variante aus Bayern und Niedersachsen schlichtweg für unpraktikanel. Er sehe auch, dass gerade in den B- und C-Kreisligen häufig Altherren-Spieler auflaufen, damit Spiele nicht ausfallen müssten - im Falle des fliegenden Wechsels sei es allerdings problematisch für den Unparteiischen, die Übersicht zu behalten. Dass sich die Wechselmöglichekeiten während eines Fußballspiels optimieren lassen müssten, sagt Kretschmer selber. Er würde für eine Variante plädieren, die vorsieht, dass Mannschaften ihre vor dem Spiel gemeldeten Spieler so oft wechseln dürfen, wie sie wollen. Einzige Einschränkung: Jeder Wechsel muss angemeldet werden.

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