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Krückemeier glänzt im Elfmeterschießen

Schermbecks Torhüter

Die Saison hat noch gar nicht richtig begonnen, da mussten sie schon ins Elfmeterschießen. Letztendlich gewann der SV Schermbeck am Mittwoch mit 5:4 gegen den TuS Gahlen und zog in die zweite Runde der Stadtmeisterschaft ein. Großen Anteil am Weiterkommen hatte Schermbecks Torhüter Tim Krückemeier.

Schermbeck

von Pascal Albert

, 05.07.2018
Krückemeier glänzt im Elfmeterschießen

Tim Krückemeier will auch in der kommenden Saison in der Oberliga die Nummer eins beim SV Schermbeck bleiben. Foto: archiv

„Wir hätten es in 90 Minuten regeln müssen“, sagt SVS-Trainer Thomas Falkowski. Dass etliche Spieler noch fehlten und die erste Trainingseinheit erst Freitag stattfindet, wollte der Trainer des Oberligisten nicht als Ausrede zulassen. Das Elfmeterschießen bezeichnete er als „unnötig“. In 90 Minuten, an deren Ende ein 1:1 stand, fiel ihnen einfach zuwenig ein, erklärt er. Lobende Worte hatte Falkowski vor allem für den TuS Gahlen übrig. Der drei Klassen niedriger spielende Bezirksligist „hat das taktisch sehr gut gemacht“.

Nach den regulären 90 Minuten konnte dann Torhüter Krückemeier glänzen, als er einen der Strafstöße parierte. Das Elfmeterschießen ging der Torhüter laut eigener Aussage entspannt an. Es war auch bei Weitem nicht sein Erstes. Gerne erinnert er sich an seine A-Jugend-Zeit zurück, in der er während der Saison zehn Strafstöße in Serie parierte.

Tim Krückemeier, der erst im vergangenen Oktober die bisherige Nummer eins Benjamin Carpentier im Tor abgelöst hatte, bekommt nun in Cedric Drobe einen neuen Konkurrenten. Der 26-Jährige, der in der Jugend auch für die U17 Borussia Dortmunds und der U19 des FC Schalke spielte, gehört seit Anfang des Monats zum Kader von Thomas Falkowski.

„Leistungsprinzip zählt“

Der Neuzugang von der SpVgg. Vreden ist aber nicht direkt gesetzt, nur weil er neu verpflichtet wurde. „Es wird einen Zweikampf geben“, erklärt der Trainer, für den immer, so sagt er, das Leistungsprinzip zählt.

Krückemeier und Drobe kennen sich bereits, haben auch schon gemeinsam privat miteinander gespielt, erzählt Krückemeier. Seinen neuen Konkurrenten bezeichnet er als „richtig Guten“ und freut sich auf den Konkurrenzkampf. Sein Anspruch bleibt aber, weiterhin das Tor zu hüten. Dafür will er „im Training immer alles geben.“ Letztendlich, das weiß auch der 26-Jährige, entscheidet aber nur der Trainer, wer im Kasten steht.

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