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Kruska ist für Cottbus "unverkäuflich"

Fußball

CASTROP-RAUXEL Der spanische Erstligist Racing Santander wirbt um den Castrop-Rauxeler Fußballer Marc Kruska, der noch bis zum Jahr 2012 beim Zweitligisten FC Energie Cottbus unter Vertrag steht. Cottbus will Kruska aber auf keinen Fall ziehen lassen. Trainer Claus-Dieter Wollitz verknüpft seinen Job sogar mit dem Verbleib des Leistungsträgers.

von Von Jens Lukas und Jörg Laumann

, 19.07.2010
Kruska ist für Cottbus "unverkäuflich"

Wichtige Stütze für Energie Cottbus: Marc-André Kruska (rechts).

"Wenn er verkauft wird, dann höre ich als Trainer hier auf", sagte Wollitz. FCE-Präsident Ulrich Lepsch bestätigte das Interesse des letztjährigen Tabellen-16. der spanischen Primera División, sagte aber klipp und klar: "Das ist für uns absolut kein Thema. Kruska ist unverkäuflich, weil er bei unserem Neuaufbau eine wichtige Rolle einnimmt."

Schwach werden könne Energie nur, wenn Santander bereit ist, eine gigantische Ablösesumme im Bereich von 5 Millionen Euro anstelle des Marktwertes von 1,25 Millionen Euro zu überweisen.Schon 2008 im Visier

Dass Santander um den 23-jährigen Mittelfeldspieler wirbt, ist kein Zufall. Santander-Coach Miguel Angel Portugal hatte Kruska schon im Sommer 2008 auf seiner Liste. Damals stand Portugal in Diensten von Real Madrid. Die "Königlichen" lockten Kruska mit dem Angebot, sich zunächst im Madrider Amateurteam zu präsentieren, um dann den Sprung in die erste Mannschaft zu schaffen oder weitertransferiert zu werden. Dem ehemaligen Kapitän der U 21-Nationalmannschaft war diese Perspektive wohl zu unsicher. Statt zu Madrid wechselte Kruska ein halbes Jahr später von Borussia Dortmund zum belgischen Spitzenclub FC Brügge. Wie wichtig er für Cottbus sein kann, zeigte Kruska am Samstag mit einem Freistoßtor zum 1:0 beim 1:1 im Testspiel beim FC Carl Zeiss Jena. Kruska (3. Liga): "Da war eine Portion Glück dabei, dass der Ball direkt und hoch im langen Eck eingeschlagen ist. Aber natürlich wollte ich den Ball scharf auf den langen Pfosten schlagen, dass ein Mitspieler ihn mit dem Kopf erwischt. Im Pflichtspiel wäre mir so ein Tor lieber."

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