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LSV-Damen schlagen den Spitzenreiter

Volleyball

Den Verbandsliga-Damen des Lüner SV ist am Wochenende in heimischer Halle gegen den bis dato ungeschlagenen Spitzenreiter TV Werne ein beachtlicher Erfolg gelungen. Die LSV-Reserve fing sich beim TuS Hattingen II eine knappe Niederlage und rutschte in der Tabelle ab. Die Volleyballergebnisse in der Übersicht.

LÜNEN

24.11.2014
LSV-Damen schlagen den Spitzenreiter

Mit einem Lachen in den Block: Die Verbandsliga-Volleyballerinnen des Lüner SV (l.) sorgten am Samstag für die große Überraschung und bezwangen in eigener Halle den bis dato ungeschlagenen Spitzenreiter TV Werne.

Eigentlich waren die Löwinnen laut Spielertrainerin Jana Becker lediglich darauf aus gewesen, „ein bisschen Spaß zu haben und den Spitzenreiter zu ärgern“. Am Ende stand die erste Pleite des Tabellenführers und ein riesiger Satz des LSV ins gesicherte Mittelfeld zu Buche. „Da passte einfach alles zusammen: Die Einstellung, der Block, die Kombinationen – und jede unserer Umstellung erhöhte noch den Druck, insbesondere im vierten Satz“, schwärmte Becker. Und das alles, obwohl der Ex-Zweitligist anscheinend weder überheblich auftrat noch den LSV auf die leichte Schulter genommen hatte. Die Löwinnen hatten einfach einen Sahne-Tag erwischt.

Jenny Golombek, Freya Brosch, Nadine Waterhoff, Corinna Itzenga, jana Menger, Theresa Bauhus, Aline Gubkow, Jana Becker, Stefanie Herkelmann, Anna Banaschak.

Der SuS machte es lange spannend. „Die ersten zwei Sätze hatten wir klar im Griff“, ärgerte sich SuS-Routinier Thorsten Enkelmann, „danach haben wir uns wieder einlullen lassen.“ Am Ende konnten die Feuerspucker von Glück sagen, dass der Tiebreak noch mit 15:13 zu ihren Gunsten ausging.

Daniel Berentz, Sascha Bütterling, Thorsten Enkelmann, Olaf Giering, Nicolas Graf, Timo Hilker, Dominik Niemietz, Tobias Ostwinkel, Fabian Peters, Martin Stahl, Achim Trebing

Als die LSV-Reserve nach je zwei eigenen und gegnerischen Satzbällen den dritten Satz und damit das Spiel verlor, fiel sie auf den letzten Platz zurück. In Blankenstein duellierten sich zwei talentierte Teams; speziell beim LSV gingen Serien platzierter Punktschläge zunichte. Ließ man sich im ersten Satz eine frühe Führung abjagen, lief die Kühlmann-Sechs im zweiten der Musik hinterher. Später wendete sich das Blatt, Serien starker Angaben zerlegten die Hattinger Defensive. Auch im vierten Durchgang hielt Lünen gut mit, kämpfte sich nach einem 5-Punkte-Rückstand ins Spiel zurück – und stand am Ende mit leeren Händen da. „Wir machen zu viele Fehler“, seufzte LSV-Coach Wilfried Kühlmann.

Bonnie Breker, Aleksandra Iskakova, Nadine Kowol, Marita Lau, Hannah Lözzer, Andrea Matzner, Jana Schmälzger, Sarah Schöler, Julia Schulenberg

Mit den Aufsteigerinnen aus Herten machte der SuS kurzen Prozess und schnuppert nach dem verkorksten Saisonstart sogar an der Tabellenspitze.

Peu à peu krallt sich die SuS-Reserve aus dem Tabellenkeller – auch wenn sie den Tiebreak gegen Werdohl besser nicht liegengelassen hätte. „Wer im Tiebreak vier Punkte führt, muss ihn einfach nach Hause schaukeln“, befand Trainerin Yvonne Schneider.

Nicole Daniel, Laura de West, Denise Gatz, Agi Gellenbeck, Vanessa Junge, Sarah Kloth, Christina König, Nora Krock, Yeliz Kurt, Stephanie Fischer

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