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LSV startet nach Umbruch in die neue Saison

Fußball: Westfalenliga

35 Tage nach dem letzten Spiel der vergangenen Saison ist Fußball-Westfalenligist Lüner SV in der Kampfbahn Schwansbell in die Vorbereitung auf die neue Saison 2017/2018 gestartet. Motiviert und fokussiert beging das mit vielen neuen Gesichtern bestückte Team von Mario Plechaty die erste Einheit. Bei den Rot-Weißen war ein Wandel spürbar – vom Aufsteiger mit (berechtigten) Ambitionen zum realistischen „Arbeiterverein“.

LÜNEN

, 02.07.2017
LSV startet nach Umbruch in die neue Saison

Mit diesem Kader startet Fußball-Westfalenligist Lüner SV in die Saison 2017/2018. Ziel des Teams ist ein einstelliger Tabellenplatz.

Letzteren Begriff benutzte Lünens Sportdirektor Hasan Kayabasi, um den Unterschied des LSV zu anderen Westfalenligisten herauszustellen: „Mit Iserlohn, Holzwickede und Sinsen, die alle eine gute Rolle in der Liga spielen werden, können und wollen wir gar nicht mithalten“, sagte er.

Im vergangenen Jahr entpuppte sich der LSV schnell als Aufsteiger, der oben mitspielen sollte. „Nicht wenige haben da schon von der Oberliga geträumt“, sagte Kayabasi. „So leicht wie letztes Jahr werden wir es diesmal nicht haben.“ Auch deshalb wird man bei den Rot-Weißen hart arbeiten müssen. Und das war am Sonntag schon zu sehen: Kein lockerer Aufgalopp zum Start, alle Akteure waren konzentriert bei der Sache. Coach Mario Plechaty hatte bereits angekündigt, diesmal mehr für die Fitness seiner Spieler tun zu wollen. „Es wird eine schwierigere Saison als die vergangene. Deshalb müssen wir fitter sein“, sagte er.

Nicht so geplant

Man müsse realistisch sein, erzählte Kayabasi. „Wir haben gute Kreativspieler verloren. Volkan Ekici und Ricardo Ribeiro waren für unsere Offensivabteilung viel wert.“ Nun sei es seine und Mario Plechatys Aufgabe als Trainer aus einem mit Talenten gespickten Kader ein gutes Team zu formen. Die Spieler brächten die Grundvoraussetzungen mit. Jetzt müssten sie eine Einheit werden.

Kayabasi macht dabei keinen Hehl daraus, dass der Umbruch beim LSV so nicht geplant war: „Es gab mehr Abgänge und mehr Neue als erwartet. Ich sehe aber Potenzial in der Mannschaft. Das Material ist gut genug für die Liga“, so Kayabasi und gibt wie schon im Vorjahr einen einstelligen Tabellenplatz als Ziel aus.

Zwei Führungsspieler

Mit Yasin Acar (Hammer SpVg) und Pierre Katarzynski (BW Alstedde) sieht der Sportdirektor die Offensive sogar besser aufgestellt als im Vorjahr. Zudem erwartet er insbesondere von Adem Cabuk und Samet Akyüz einiges. „Aus verschiedenen Gründen wie Verletzungen und Hochzeit konnten beide im letzten Jahr wenig spielen. Jetzt sind sie gefordert“, so Kayabasi.

Mit Lukas Ziegelmeir und Matthias Drees nennt er zwei weitere Führungsspieler, die Verantwortung übernehmen können und sollen. Vor allem der 23-jährige Drees hat es ihm angetan: „Matthias ist für mich der Spieler der letzten Saison gewesen. Er hat nicht eine Minute gefehlt und in allen Spielen solide Arbeit geleistet. Er ist der dienstälteste LSVer in unseren Reihen.“ Von Davut Denizci, der vom Oberligisten ASC Dortmund zurückkehrt, wird ebenfalls einiges erwartet in Lünen.

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