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LSV steht vor einem Duell der Gegensätze

Fußball in Lünen

Der Lüner SV ist furios in die neue Saison gestartet. Am Sonntag steht das nächste Heimspiel an. Der Gegner hat eine Menge Probleme.

Lünen

, 24.08.2018
LSV steht vor einem Duell der Gegensätze

LSV-Trainer Mario Plechaty und seine Lüner sind vor dem Derby gegen Schüren entspannt. © Foto: Günther Goldstein

Unruhe auf der einen, Zufriedenheit auf der anderen Seite: Momentan eint die beiden Fußball-Westfalenligisten Lüner SV und BSV Schüren wenig. Sie haben zwar – im Gegensatz zur Konkurrenz – erst ein Spiel in der Meisterschaft bestritten. Ansonsten versprechen die aktuellen Gegebenheiten am Sonntag aber ein Duell der Gegensätze.

Westfalenliga 2

Lüner SV – BSV Schüren

Dimitrios Kalpakidis ist nicht mehr Trainer beim BSV Schüren. Diese Nachricht bewegte die Dortmunder Fußballszene am späten Donnerstagabend. Gemeinsam mit Peter Seifert, Fußball-Chef in Schüren, entschloss sich der 39-Jährige, das Traineramt nach fünf erfolgreichen Jahren abzugeben – aus Gründen. Spielen sollte er für die Schürener in dieser Saison nämlich nicht mehr. Er tat es trotzdem. Das sorgte für Irritationen innerhalb des Vereins. „Ich habe in den letzten Wochen gemerkt, dass es immer noch juckt, dass ich noch spielen will, dass ich noch nicht bereit bin, aufzuhören“, so Kalpakidis, der nun sein Heil bei einem anderen Klub suchen möchte. Für ihn wird Co-Trainer Daniel Dukic übernehmen.

Von der Trainertrennung in Schüren hat auch der Lüner SV mitbekommen. In Schwansbell herrschen – anders als in Schüren – nach dem erfolgreichen Auftakt allerdings Ruhe und Zufriedenheit.

Überraschender Zeitpunkt

„Der Rücktritt kommt für mich zu diesem frühen Zeitpunkt schon überraschend. Ob das jetzt ein Vor- oder Nachteil für uns ist, weiß ich nicht“, sagt LSV-Trainer Mario Plechaty, der viel lieber auf das Spiel seiner Mannschaft blickt. Das war in der vergangenen Woche teilweise schon gut. Beim 4:0-Erfolg gegen den TSV Marl-Hüls offenbarten die Lüner, welch enormes Potenzial in ihnen steckt. Plechaty, der unter der Woche beim ASC 09 Dortmund testete und das erste Spiel seit Wochen verlor (0:3), übt dennoch leichte Kritik. „Der Torabschluss war nicht gut. Wir müssen effektiver werden. Auch am Umschaltspiel können wir noch arbeiten“, sagt Plechaty.

Kein guter BSV-Auftakt

Nun also das Derby gegen Schüren. Der BSV hat bislang auch erst ein Spiel in der Liga absolviert, dieses jedoch nicht so erfolgreich bestritten wie die Lüner. Mit 0:5 hatte Schüren am ersten Spieltag in Hordel das Nachsehen. Auch das Pokalspiel gegen Preußen Münster ging in der Vorwoche mit 0:7 klar verloren. Sportlich könnte es bei den Dortmundern also durchaus besser laufen. „Lünen ist gut drauf und hat Spieler wie Sven Ricke, Mirza Basic und Marcel Ramsey, die man in den Griff kriegen muss“, sagt Schürens Dukic, der bis mindestens Sonntag übernimmt. Es bleibt also zumindest zum jetzigen Zeitpunkt ein Duell der Gegensätze. Beim LSV wird nur Außenverteidiger Davut Deniczi fehlen.


Anpfiff: Sonntag, 15 Uhr, Schwansbeller Weg 7a, Lünen

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