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Landesliga: Habinghorst torlos, aber zufrieden

CASTROP-RAUXEL Mit einem 0:0 startete der VfB Habinghorst beim Fusionsverein SW Wattenscheid 08 besser in die in die zweite Landesligasaison, als es von vielen Pessimisten erwartet wurde. Das wusste natürlich auch Trainer Dieter Beleijew, der gleich zum Serienstart mächtig auf den Positionen experementieren musste.

von Von Jürgen Weiß

, 17.08.2008
Landesliga: Habinghorst torlos, aber zufrieden

Dieter Beleijew war mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden.

So wurden in der Verteidigerposition mit Sebastian Purchla und Philippe Santos zwei Spieler eingesetzt, die sich eigentlich lieber in vorderen Gefilden herum tummeln. "Doch beide stellten ihren Trainer zufrieden: "Wir haben defensiv gut gestanden und haben kaum Chancen zugelassen", so Beleijew.

Auf der anderen Seite sah der Coach gute Konterchancen, die allerdings nicht klar genug ausgespielt wurden."Ich will ja niemanden weh tun", sagte Beleijew, doch wir hätten hier gut und gerne gewinnen können." Schade, denn dieser Einstand wäre dann aus Habinghorster Sicht das Optimum geworden. Was nicht ist, kann ja noch werden. Jedenfalls haben die Nördlichen nun eine Woche Zeit, sich mit dem ersten Punkt im Rücken auf das erste Heimspiel vorzubereiten.

Sie treffen nicht

Der Auftakt ist gemacht. Dabei hatte in Wattenscheid die ersten 25 Minuten das Platzteam das Spiel scheinbar im Griff. So sah es jedenfalls aus. Doch in der eigenen Hälfte preschten die Gästespieler um Gordon Schwarze immer wieder energisch dazwischen. Beleijew: "Wir haben diszipliniert gespielt, das ist gelungen."

Dann die erste Konterfahrt. Philipp Nährig wird von Mehmet Turgut eingesetzt, doch der Schuss geht nur Zentimeter am Tor vorbei. Und eine ähnliche Szene folgte wenig später. Diesmal war es Nährig, der Kollege Turgut anspielte, der allerdings aus kurzer Distanz die Beine des Torhüters traf. Hier geht doch was. Doch Vorsicht, die Wattenscheider dämpfen die aufkommende Euphorie mit einem Treffer ans Lattenkreuz. (35.). Das Glück haben tatsächlich die Tüchtigen. Das Tempo wird hoch gehalten. Beleijew freut sich immer wieder über die forschen Balleroberungen seiner Leute, die zu weiteren Chancen kommen. Das schien auch die Gastgeber zu überraschen, die sich laut Beleijew mit einigen Oberligaspielern verstärkt hätten.Konzentration ließ nach

Die besaßen dann auch die reifere Spielanlage, doch an der Habinghorster Abwehrwand prallten die Angriffsversuche zumeist ab. Immer wieder hatten Marcus Plarre Neuzugang Björn Schmidt, oder der wieder Libero spielende Bahtiyar Ay, einen Fuß dazwischen. Pause und Beleijew baute in der "Wellness-Phase" noch einmal seine Spieler auf, "sich weiter zu konzentieren". Das gelang. Wattenscheid fiel nicht viel ein. Wieder war Turgut alleine vor dem Torwart nicht "gut" genug. Sein Trainer: "Das hätte die Entscheidung sein können." Auch Plarre fand die Lücke zum Tor nicht. Sein Schuss wurde abgeblockt.

Auch der junge Martin Kapitzer, der als einzige Spitze für Unruhe im gegnerischen Strafraum sorgte, gelang kein erfolgreicher Abschluss. Auf der anderen Seite segelte ein Kopfball knapp am Tor vorbei. Jetzt war allen klar: Das Glück bleibt diesmal wirklich bei den Tüchtigen.

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