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Lehrgeld gezahlt - Schwerin verliert mit 2:6

CASTROP-RAUXEL Im zweiten Heimspiel der Saison hat der Landesliga-Aufsteiger Spvg Schwerin kräftig Lehrgeld gezahlt. Gegen den TuS Eving-Lindenhorst verloren die "Blau-Gelben" mit 2:6 (0:2). Letztlich ging der Gast aus Dortmund am Grafweg als verdienter Sieger vom Platz.

von Von Jörg Laumann

, 31.08.2008
Lehrgeld gezahlt - Schwerin verliert mit 2:6

<p>Ungewohnte Rolle für Michel Fink. Der Schweriner Neuzugang spielte gegen Eving-Lindenhorst in der Abwehr.

Über weite Strecken kontrollierte Eving-Lindenhorst das Spiel und nutzte schon die kleinsten Schwächen in der Schweriner Defensive konsequent aus.

"Wir haben insgesamt hinten nicht sicher gestanden", bilanzierte Spvg-Trainer Helmut Schulz nach der Partie. Allerdings hatte der Coach nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Thorben Firch seinen Defensivverbung umbauen müssen. Neuzugang Michel Fink wurde vom Trainer in die Abwehr beordert. "Er hat mein Vertrauen nicht enttäuscht", äußerte sich Schulz lobend.

Hasecke zunächst einzige Spitze In der Offensive setzte Schwerin zunächst auf Dennis Hasecke als einzige Spitze, der aber gegen die Evinger Abwehrspieler einen schweren Stand hatte. Die Gastgeber konnten die Partie jedoch zunächst offen gestalten und kamen durch Lars Kattner (15.) sogar zur großen Chance auf die Führung. Er platzierte das Leder jedoch neben das Tor.

Die Dortmunder agierten wesentlich konsequenter im Abschluss und nutzen gleich in der 26. Minute die erste Unsicherheit in der Schweriner Abwehr zum 0:1.

Sieben Minuten später stand es bereits 0:2 für Eving Lindenhorst, nachdem im Anschluss an einen Freistoß gleich drei TuS-Spieler völlig frei gestanden waren.

Schwerin sucht die Offensive und findet das 0:3 Im zweiten Spielabschnitt suchte Schulz mit den Einwechslungen von Thomas Fojcik und Christoph Reker verstärkt die Offensive, musste zunächst aber den dritten Treffer der Gäste in der 60. Minute mit ansehen.

Das vermeintlich vorentscheidende 0:3 sollte eine spannende letzte halbe Stunde einleiten, in der die Schweriner noch einmal in die Nähe eines Punktgewinns rückten. Zwei Minuten nach dem Evinger Treffer wurde Dennis Hasecke im Strafraum zu Fall gebracht. Den fälligen Foulelfmeter versenkte Ioannis Tsotoulidis zum 1:3 in den Maschen.

In der 65. Minute kam Reker im Evinger Strafraum frei zum Schuss. Seinen Heber konnte der Dortmunder Keeper erst hinter der Linie klären - es stand nur noch 2:3 aus Sicht der Gastgeber, die nun vehement auf den Ausgleich drängten.

Kraft und Konzentration gehen verloren Die abgeklärten Offensivspieler der Gäste nutzten die entstehenden Freiräume jedoch umgehend aus. Nach einem Konter lag der Ball zum 2:4 (67.) im Netz. Mit zunehmender Spieldauer ließen nun Kraft und Konzentration bei den Schwerinern nach. Eving-Lindenhorst machte mit dem 2:5 (75.) und dem 2:6 (78.) per Fouelfmeter den Kantersieg perfekt.

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