Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Leichtathletin Lisa Röderer verlässt den SuS Olfen

Wechsel nach Dortmund

Eine der erfolgreichsten Athletinnen des SuS Olfen wird den Verein zum Saisonende verlassen: Lisa Röderer, 18-jährige Spezialistin über 100 Meter, wechselt zum 1. Januar zur LG Olympia Dortmund. Auch bei ihrem neuen Verein wird sich Röderer bis zum ersten Wettkampf noch gedulden müssen.

OLFEN

06.11.2014
Leichtathletin Lisa Röderer verlässt den SuS Olfen

Lisa Röderer (r.) tritt am Wochenende über 100 Meter Hürden an.

Die Olfenerin, die bereits als A-Schülerin Westfalenmeisterin über 80 Meter Hürden wurde und danach bei zahlreichen Westfalenmeisterschaften siegte oder zumindest immer unter den ersten Drei war, zählt in Deutschland zu den schnellsten 100 Meter-Hürdenläuferinnen der U 20. Im Jahr 2013 lief sie in der Halle mit 8,63 Sekunden über 60 Meter Hürden sogar die Norm für die deutschen Hallenmeisterschaften der Frauen. In diesem Jahr stieg sie mit hoffnungsvollen 14,82 Sekunden über 100 Meter Hürden in die Freiluftsaison Anfang Mai ein. Doch während ihrer praktischen Prüfung beim Volleyball im Rahmen des Sport-Abiturs zog sich Lisa Röderer eine langfristige Verletzung am Fuß zu, die sie die gesamte Saison kostete. Auch jetzt ist sie noch immer nicht beschwerdefrei und kann nur alternatives Training durchführen. Der Grund für den Vereinswechsel liegt in der beruflichen Ausbildung von Lisa Röderer, die nach dem Abitur eine Lehre in Dortmund als Orthopädiemechanikerin begonnen hat. Durch das späte Dienstende schafft sie es nicht mehr rechtzeitig beim Training in Olfen zu sein, so dass der Wechsel zur LG Olympia Dortmund im Sommer reifte. Bei der LGO wird sie zukünftig von dem erfahrenen Sprinttrainer Uli Kunst betreut.Ihr langjähriger Trainer Bernhard Bußmann kann ihren Schritt nachvollziehen, da es die einzige Möglichkeit ist, Ausbildung und Leistungssport sinnvoll unter einen Hut zu bringen. „Zudem kann ein Trainerwechsel auf ihrem Leistungsniveau auch nochmals einen Schub nach vorne bringen“, erklärte Bußmann. „Zunächst wird Lisa aber erst einmal ihre Verletzung auskurieren müssen, bevor wieder an geregeltes Training zu denken ist.“ Die Hallensaison hat sie schon abgeschrieben, der Trainingsrückstand ist einfach zu groß, der Fokus liegt nunmehr auf der Freiluftsaison 2015.

Lesen Sie jetzt