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Letztes Hinrundenderby steigt in Geisecke

Fußball-Bezirksliga

Vom Tabellenstand betrachtet, scheint der Favorit für das letzte Derby der Hinrunde mit dem SC Berchum/Garenfeld schnell ausgemacht. Der SC ist am Sonntag bei den „Kleeblättern“ zu Gast.

Schwerte

, 02.11.2018
Letztes Hinrundenderby steigt in Geisecke

Für Lasse Jochheim, Tim Eickelmann (v.re.) und den SC Berchum/Garenfeld steht eine Woche nach dem Vergleich mit dem VfL Schwerte (hier mit Luca Vöckel) in Geisecke erneut ein Lokalduell auf dem Spielplan. © Manuela Schwerte

Aber ist das auch wirklich so? Der SC Berchum/Garenfeld ist momentan „Best of the Rest“ hinter dem souveränen Spitzenreiter Hagen 11. Mit dem achten Saisonsieg (3:2 gegen den VfL Schwerte) sind die Schützlinge von Trainer Dieter Iske auf Tabellenplatz zwei geklettert. Zehn dahinter liegt der Geisecker SV. Beim 0:3 in Kalthof lief nicht viel zusammen – es war bereits die achte Niederlage für die „Kleeblätter“ in dieser Saison.

Geisecker SV - SC Berchum/Garenfeld (Sonntag, 14.45 Uhr, KS-Logistic-Sportanlage, Buschkampweg)

Bei den Geiseckern herrschtein dieser Woche gedrückte Stimmung. „Das kann man sich ja wohl vorstellen“, antwortet Trainer Thomas Wotzlawski auf die entsprechende Frage. Einmal mehr hatten die Geisecker Spieler ihren Coach in Kalthof maßlos enttäuscht. „Gegen Berchum/Garenfeld müssen wir es deutlich besser machen, sonst kriegen wir richtig was auf die Jacke“, meint Wotzlawski.

Aber weil er seine launenhaften Pappenheimer kennt, rechnet sich Wotzlawski durchaus eine Chance auf Zählbares aus. „Ich setze darauf, dass wir ein Heimspiel haben und ich setzte darauf, dass meine Jungs richtig Lust auf Fußball haben“, so der Coach der „Kleeblätter“, bei denen hinter dem Einsatz von Julian Hüser und Alexander Peters am Freitag noch ein Fragezeichen stand.

Auch Wotzlawskis Gegenüber Dieter Iske rechnet keineswegs mit einem Spaziergang. „Geisecke ist auf jeden Fall besser als es der Tabellenstand aussagt. Es waren einige knappe Niederlagen dabei. Das Spiel auf dem kleinen Platz wird Geduld erfordern. Vielleicht geht es auch über Standardsituationen“, meint Iske und fügt hinzu, dass sein Team in den vergangenen Jahren immer Probleme in Geisecke gehabt habe.

Als ein „Kommen und Gehen“ bezeichnet er die personelle Lage. Ob es für Christian Deuerling zu einem Einsatz reicht, steht noch auf einem anderen Blatt. Justin Amstutz ist mit Schulterproblemen fraglich.


ASSV Letmathe - ETuS/DJK Schwerte (Sonntag, 14.30 Uhr, Waldstadion Letmathe, Schwerter Straße, 58642 Iserlohn)

Nach dem dominanten Auftritt beim 5:0 gegen Schwelm haben die „Östlichen“ eine kurze Anfahrt vor sich: Es geht einmal über den Berg nach Letmathe. Die Sauerländer stehen mit mageren vier Punkten auf dem letzten Platz der Tabelle.

Aber Vorsicht ist geboten, sind Haberschuss und Co. doch im Waldstadion bisher ein gern gesehener Gast. In den vergangenen drei Jahren kassierte man passend zu Halloween gruselige 19 Gegentore.

Vor zwei Wochen gelang den Letmathern mit 4:3 der erste Saisonsieg gegen Gevelsberg. Nah dran waren sie auch in der Vorwoche beim SC Hennen, als man 3:1 führte und weitere gute Chancen liegen ließ. An Ende siegten die „Zebras“ noch mit 5:3. Insgesamt kassieren sie aber zu viele Gegentore. Mit 46 ist es der Höchstwert der Liga. Da gilt es für den ETuS/DJK, auch am Sonntag den Hebel anzusetzen.

Trainer André Haberschuss fordert eine genau so konzentrierte Mannschaftsleistung wie in der Vorwoche. „Sollten wir das wieder so hinbekommen, dann glaube ich fest, dass wir drei Punkte holen werden“, meint er.

Verzichten müssen die Schwerter allerdings weiterhin auf Nouridine Bah und Mijo Martinovic.


VfL Schwerte - SV Deilinghofen-Sundwig (Sonntag, 14.45 Uhr, Sportplatz Schützenhof, Schützenstraße)

Hopp oder Top – so kann man die Ausbeute des VfL-Gegners aus Hemer beschreiben. Unentschieden kann Deilinghofen-Sundwig nämlich nicht. So rangieren die schwach in die Saison gestarteten Gäste mit vier Siegen aus acht Spielen als Tabellenelfter im Niemandsland.

Mit dieser Region der Tabelle will und darf der VfL Schwerte nichts zu tun haben. Deshalb ist der VfL nach dem 2:3 in Garenfeld in der Pflicht. Trainer Jörg Silberbachs Urteil zum Gegner: „Wir sind auf jeden Fall gewarnt. Sie sind schlecht gestartet und haben zuletzt gute Ergebnisse erzielt.“ So auch beim 4:0 gegen Grünenbaum am vergangenen Sonntag.

Um den Anschluss ans obere Drittel nicht abreißen zu lassen, benötigen die Schwerter definitiv einen Heimsieg. Allerdings wird Salman Tilkidag nicht dabei mithelfen, die drei angepeilten Punkten einzufahren. Tilkidag habe mitgeteilt, nicht mehr für den VfL spielen zu wollen, ließ Trainer Silberbach auf Anfrage durchblicken. Dagegen kehrt Sebastian Kozlowski gegen Deilinghofen in den Kader zurück, in dem Simon Ortiz weiterhin fehlt.


Blau-Weiß Voerde - SC Hennen (Sonntag, 14.30 Uhr, Rasenplatz Tanneneck, Helkenberger Weg, 58256 Ennepetal)

Nicht in Bestbesetzung werden die „Zebras“ auf dem Naturrasen in Ennepetal bei Blau-Weiß Voerde auf Punktejagd gehen. „Wir werden aber dennoch eine schlagkräftige Truppe haben“, ist sich Hennens Trainer Marcel dos Santos sicher. Kevin Danila, Faouzi Mokhtari und Claudia Ferreira, Doppeltorschütze des Vorsonntags, sind im Urlaub. Robert Wiesner, Nils Krawczyk, Haris Elezovic, Lukasz Zorawik, Dominic Fromm und Maurice Besalla sind verletzt. Laut dos Santos könnte es bei Wiesner zu einem Einsatz reichen.

Voerde hat bisher zuhause nicht viel bewegen können. Da holten sie nur sieben Punkte, während es auf fremden Platz 13 Zähler waren. Diese 20 Punkte reichen momentan zu Platz fünf. Die Ennepetaler könnten mit einem Sieg am Sonntag mit dem Gegner aus Hennen gleichziehen. Das will dos Santos natürlich vermeiden. „Wir wollen den Gegner auf Distanz halten. Es ist eine gute Mannschaft. Voerde ist sicher kein Fallobst“, so der Coach.

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