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Limberg ist der Held - VfL gewinnt den "Hecker Cup"

SCHWERTE Der VfL Schwerte hat sich mit einem 4:3-Sieg nach Elfmeterschießen über den Ausrichter und Titelverteidiger ASC 09 Dortmund den Hecker Cup gesichert. Vor der erneut imposanten Kulisse von 1500 Zuschauern im Aplerbecker Waldstadion war es der vierte Triumph der Schwerter. Zuletzt hatte man 2003 den Pokal stemmen dürfen.

von Von Jörg Krause

, 03.08.2008

Nach 90 torlosen Minuten musste die Entscheidung schließlich vom Punkt fallen. Hier war es VfL-Zerberus Daniel Limberg, der gleich zwei Schüsse parieren konnte und sowohl den „Pott“ als auch die 1800 € Siegprämie für sein Team sicherte. Im Duell der beiden Westfalenligisten erwischten die Gastgeber den deutlich besseren Start. Ein ums andere Mal brachten sie die Schwerter Hintermannschaft in Verlegenheit. Es boten sich klarste Möglichkeiten, um in Führung zu gehen. Zunächst prüfte Mihajlovic „Limbo“ aus 16 Metern, dann drosch Moreira den Ball, von Spielertrainer Hannes Wolf mustergültig aufgelegt, über das Tor und erneut versagten Moreira die Nerven, als er vom Ex-Schwerter Patrick Sievers freigespielt, Limberg in die Arme schoss. Die erste Chance des VfL nach 22 Minuten: ASC-Torwart Boldt lenkte einen Braier-Kopfball noch über die Latte. Auch Flamme hatte mit einem Kopfball nach einer Goeseke-Ecke Pech (33.).

Gegen Ende der ersten Halbzeit aber wieder Aplerbeck: Wolf tauchte aus abseitsverdächtiger Position vor Limberg auf, aber mit vereinten Kräften konnte die Situation noch entschärft werden. „Limbo“ parierte auch anschließend gegen einen scharfen Schuss von Sievers. Doch je länger die Partie dauerte, umso besser wurden die Schwerter – obwohl man ihnen die Müdigkeit förmlich ansehen konnte. Nach dem Wechsel übernahm der VfL immer mehr die Kontrolle, ohne allerdings die großen Chancen heraus zuspielen. Fast wie in Trance agierten die Blau-Weißen und waren einfach nicht zu bezwingen. Schließlich musste auch noch ein bisschen Glück mithelfen, denn ein Tor wollte nicht mehr gelingen.

Es folgte die Stunde des Daniel Limberg. Gleich den ersten „Elfer“ gegen Wolf konnte er parieren. Aber Goeseke hatte Pech, als sein Schuss vom Innenpfosten wieder heraussprang – Aplerbeck zog gleich. Sprenger verwandelte zum 4:3 und wieder war Limberg gegen Marquardt zur Stelle. Der Titelverteidiger war entthront und der VfL durfte jubeln – dazu reichte die Kraft noch. Das Spiel um Platz drei hatte zuvor DJK TuS Körne ebenfalls nach Elfmeterschießen mit 3:2 (1:1 nach 90 Minuten) gegen Westfalia Wickede gewonnen.

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