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LippeBaskets auf Erfolgswelle – Tabellenstand egal

Basketball: Oberliga

Tomislav Bevanda kann die Frage nach dem aktuellen Tabellenstand seiner Mannschaft nicht beantworten. Der ist dem Trainer des Basketball-Oberligisten LippeBaskets Werne auch ziemlich egal. "Ich bin hier, um die junge Truppe weiterzuentwickeln, und nicht, um auf die Tabelle zu gucken."

WERNE

, 11.11.2014
LippeBaskets auf Erfolgswelle – Tabellenstand egal

TV Werne, Sebastian Voigt. Foto: Gumprich

Sein Team liegt nach vier Siegen in Serie auf Platz vier. Die Mannschaft entwickelt sich top. Nur gegen die beiden erstplatzierten Teams der Liga haben die LippeBaskets verloren. Gegen den TSV Hagen (67:78) und gegen den TV Gerthe (71:77) waren die Werner aber ebenbürtig. „Die Jungs haben Herz. Die haben einen unglaublichen Willen und wollen immer mehr lernen“, sagt Bevanda.

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Mit 65 kassierten Punkten im Durchschnitt liegt das Team auf Platz sechs der Defensiv-Statistik. Besser sieht es in der Offensive aus. 489 Punkte haben die LippeBaskets in den ersten sechs Begegnungen geworfen – 81,5 im Schnitt. Hier sind nur die AstroStars Bochum II besser. Der Tabellendritte hat 503 Punkte geworfen (83,8).

In der Trainingsarbeit hat Bevanda, der vor dieser Spielzeit die Verantwortung übernommen hat, die Punkte Physis und Taktik abgearbeitet. Seine Spieler hätten eine gute Basis, aber es gäbe weiter eine Menge Luft nach oben. „Den jungen Spielern fehlt einfach die Erfahrung. Die holen wir uns jetzt in den Spielen. Anders geht es nicht. Hier gibt es die Feinabstimmung“, sagt der Coach.Oft fehle noch die Ruhe in den Angriffen. Das Spiel könne auch variabler aufgezogen werden. All diese Kleinigkeiten verzeiht Bevanda seinen Spielern, weil sie immer „mit 100 Prozent bei der Sache sind“. Er verzeiht auch Point Guard Sebastian Voigt seinen „Babyspeck. Basti ist 18 Jahre alt. Der nimmt schon von alleine ab. Wichtig ist, dass er ein wirklich gutes Ball- und Spielgefühl hat.“ Er ist mit seinen beiden Guards Voigt und Justus Altmeyer zufrieden. „Beim Auswärtsspiel in Hamm hätten beide den Löwenanteil am Erfolg gehabt.

Seit zwei Spielen ist auch Timo Tübel dabei, der eigentlich mit seinen Freunden in der zweiten Mannschaft spielt. Bevanda würde ihn gerne ganz zu sich holen. Problem: Tübel ist nur für die Zweite gemeldet. Hier werden Bevanda und der Sportliche Leiter Jens König die Regularien des Verbandes durcharbeiten, um eine Lösung zu finden. Sonntag gegen den TVE Barop soll er wieder aushelfen. Der Gegner ist Vorletzter. Das ist Tomislav Bevanda aber egal. Es gehe nur um das eigene Team.    

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