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LippeBaskets können auf Sebastian Voigt setzen

Basketball: 2. Regionalliga

Als Aufstiegskandidat mit den beiden Internationalen Connell Crossland und Peter Marcic in die Saison gestartet, musste sich der BSV Wulfen von seinem Saisonziel allerspätestens nach der Niederlage gegen Schwelm Ende Januar verabschieden. Das hatte auch Folgen für den Kader und erhöht die Chancen für die LippeBaskets im Heimspiel am Samstagabend, etwas mitzunehmen. Zudem kehrt mit Sebastian Voigt ein Mann für den Spielaufbau zurück.

Werne

16.02.2018
LippeBaskets können auf Sebastian Voigt setzen

Sebastian Voigt (l.) kann gegen Wulfen wieder das Spiel der Werner ankurbeln. © Greis

2. Regionalliga
LippeBaskets – BSV Wulfen

Verletzungsbedingt kam der US-Amerikaner Crossland in dieser Saison nie ins Rollen und ist mittlerweile in die Heimat zurückgekehrt und auch der Slowene Marcic hat das Team von Trainerin Marsha Owusu Gyamfi verlassen. Damit bleibt den Wulfenern ein junges Team aus Eigengewächsen, die sich in den verbleibenden Spielen bereits für die kommende Saison einspielen sollen. Tabellarisch geht für den BSV auf Rang sechs nicht mehr viel in dieser Spielzeit – weder nach oben noch nach unten.

Für die LippeBaskets gilt das freilich nicht: Vor dem Tabellenletzten BG Hagen II kämpfen Werne, Bochum II, Paderborn II und Bielefeld darum, nicht auf dem vorletzten Platz zu landen. Ein Werner Heimsieg würde das Team von Trainer Christoph Henke einen massiven Schritt in Richtung Klassenerhalt bringen. Im Hinspiel hätte LBW den damaligen Favoriten auswärts fast geschlagen, lag zwei Minuten vor dem Ende 80:79 in Führung, ehe Wulfen doch noch 89:82 gewann. „Jetzt treffen zwei Teams aufeinander, die durch den Umbruch bei Wulfen auf Augenhöhe sind“, sagt Henke, dem bewusst ist, dass sich die jungen BSV-Spieler ohne Crossland und Marcic beweisen wollen und „sich von den beiden Internationalen sicher eine Menge abgeschaut haben“, so Henke.

Dass Wulfen aufgrund der Tabellensituation die verbleiben Spiele auf die leichte Schulter nehmen könnte, glaubt Henke nicht: „Die jungen Spieler wollen auch beweisen, dass sie führen können“, sagt Henke. Für Werne spricht die Auswärtsschwäche des Gegners, der von acht Spielen in der Fremde sechs verlor. Auf der anderen Seite wartet LBW seit dem 25. November auf einen Heimsieg, sammelte die Punkte zuletzt in fremden Hallen. „Das ist dann eben auch immer abhängig von der Gegnerkonstellation“, will Henke der Statistik nicht zu viel Bedeutung beimessen.

Mersch fällt aus

Mit der Rückkehr von Sebastian Voigt nach monatelanger Pause wegen einer Knieverletzung hat Henke eine richtig gute Option für den Aufbau. „Christoph weiß, dass er auf mich zählen kann. Drei, vier starke Minuten pro Viertel kann ich in jedem Fall bringen“, sagte Voigt am Freitag.

Auch Kai Küper und Lukas Wiedey, vor der Karnevalspause waren beide am Knöchel verletzt, sind fit. Einzig Lennart Rupprecht muss sich nach seinem Handbruch wohl noch zwei Wochen gedulden und auch Lukas Mersch wird fehlen. Wegen einer Grippe verpasst er diese Saison sein erstes Spiel überhaupt. Auf der Forward-Position darf Niklas Keilinghaus seine gute Form der vergangenen Wochen bestätigen. „Niklas hat jetzt einen Bart und spielt entsprechend auch erfahrener“, sagte Christoph Henke am Freitag und lachte.


Spielbeginn:

Samstag, 19.30 Uhr, Ballspielhalle, Bahnhofstraße 1, 59368 Werne