Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

LippeBaskets verlieren erst in der Verlängerung

Basketball: 2. Regionalliga

In einer intensiven, defensiv geprägten Partie haben die Zweitregionalliga-Basketballer der LippeBaskets am Freitagabend bei der CSG Bulmke nach Verlängerung mit 64:70 den Kürzeren gezogen. Trotz der Niederlage war Wernes Coach Christoph Henke nach der Schlusssirene nicht wirklich unzufrieden, auch wenn das nackte Ergebnis gegen seine Schützlinge gesprochen hat.

WERNE/GELSENKIRCHEN

, 02.10.2016
LippeBaskets verlieren erst in der Verlängerung

Wernes Coach Christoph Henke war mit dem Ergebnis natürlich nicht zufrieden. Die Leistung seiner Jungs stimmte ihn aber für die kommenden Aufgaben optimistisch.

2. Regionalliga CSG Bulmke -LippeBaskets 70:64 n. V. (18:14, 11:17, 19:17, 13:13, 9:3)

Zu Beginn sah es am Freitagabend danach aus, als würden sich beide Mannschaften einen Shootout liefern. Vor allem die Gastgeber schossen zu Beginn scharf. Robin Brachhaus hatte Werne zum Auftakt mit 4:2 (3.) in Führung gebracht. Und dann legte Bulmke los. Die ersten 16 Punkte der CSG markierten Steffen Piechotta und Niklas Lange, sorgten so dafür, dass Bulmke nach sechs Minuten mit 14:6 in Führung lag. Nach diesen wilden sechs Minuten wurde das Spiel defensiver. Und das kam vor allem den LippeBaskets entgegen.

Im zweiten Viertel war es die mannschaftliche Geschlossenheit der LippeBaskets, die Eindruck hinterließ. Die 17 Zähler, die Werne in den zweiten zehn Minuten erzielte, verteilten sich auf acht Schultern. Jan König, Stefan Pavleski, Sebastina Voigt, Frederic Meinert, Robin Brachhaus, Niklas Keilinghaus, Lukas Wiedey und Cajus Cramer punkteten im zweiten Viertel für die LippeBaskets. Auf Seiten der Hausherren sorgten hingegen nur drei Spieler für Zählbares - Florian Stamen, Steffen Piechotta und Stefan Szafranski markierten zusammen elf Punkte.

Mit einer knappen 31:29-Führung für Werne wurden die Seiten gewechselt. Nach der Pause stieg die Fehlerquote auf beiden Seiten. Beide Mannschaften trafen nicht nur gute Entscheidungen. Die Partie wurde hektischer. Was für die Zuschauer zu einem dramatischen Vergleich wurde, strapazierte die Nerven der Trainer. "Wir haben kämpferisch gegen gehalten und waren die basketballerisch bessere Mannschaft, die 39 Minuten lang die Chance hatte, das Spiel nach Hause zu bringen", sagte Wernes Trainer Christoph Henke.

Zwei Minuten vor Schluss führten die LippeBaskets mit 61:55, der zweite Saisonsieg war zum Greifen nah. Aber Bulmke gab nicht auf. Niklas Lange glich die Partie mit zwei Dreiern in der Schlussphase aus. Aber Werne konnte den letzten Angriff ausspielen - der letzte Wurf der regulären Spielzeit verfehlte jedoch klar sein Ziel. Und in der Verlängerung lief für Werne nicht mehr viel zusammen. Nur drei Punkte erzielten Henkes Schützlinge in der Extra-Zeit.

"Es war ein hochdramatisches und actionreiches Spiel. Wenn man allein nur die Verlängerung sieht, wie nervös beide Mannschaften waren. Wahnsinn", sagte Bulmkes Trainer Berthold Ulrich. Und was nimmt Werne aus dem Spiel in Gelsenkirchen mit? "Wir waren in allen drei Spielen wettbewerbsfähig. Wir sind angekommen in der Liga und wollen die nächsten Schritte gehen", so Henke.

TEAM UND PUNKTE CSG Bulmke: Piechotta (16/2), Wittenberg (11/1) Guargliardi (n.e.), Völer (n.e.), Szafranski (5/1), Lange (16/3), Schneider (3), Stamen (10), Kolberg, Terboven (9), OverwienLippeBaskets: Brachhaus (11), Keilinghaus (10), König (11/2), Wiedey (2), Kahadf (n.e.), Cramer (11), Pavleski (5), Meinert (7/1), Niehüser, Tübel (2), Voigt (3), Kussel

Schlagworte: