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LippeBaskets wollen im Pokal Herford ärgern

LippeBaskets Werne

Nach einer starken Saisonvorbereitung hoffen die LippeBaskets Werne im Pokal gegen BGG Herford auf einen Überraschungserfolg. Trainer Christoph Henke weiß allerdings, dass dafür viel zusammenkommen muss.

Werne

, 11.09.2018
LippeBaskets wollen im Pokal Herford ärgern

Die LippeBaskets wollen im Pokal dem Favoriten aus Herford ein Bein stellen. © Michalski

Es wird ernst für die LippeBaskets Werne. Nach einer überwiegend überzeugenden Saisonvorbereitung wartet am Mittwochabend (Anwurf 20.30 Uhr, Ballspielhalle Werne) im Pokal der Erstregionaligist BGG Herford auf das Team von Christoph Henke. Obwohl die beiden Mannschaften auf dem Papier nur eine Liga trennt, ist die Rollenverteilung im Vorfeld geklärt. Die BGG Herford reist als großer Favorit nach Werne. Das weiß auch Henke: „Sie haben sich in der Ersten Regionalliga etabliert und sich gut verstärkt. Die Ausgangslage ist klar: Wir gehen als Außenseiter in das Spiel.“ Das bedeutet im Umkehrschluss allerdings nicht, dass die Werner in der eigenen Halle nicht den Sieg einfahren wollen. „In solchen Spielen zeigt sich: Wo liegt dein Limit? An einem guten Tag kann man sein Limit nach oben verschieben“, sagt Henke.

Große finanzielle Diskrepanz

Denn obwohl zwischen der Ersten und Zweiten Regionalliga vor allem finanziell eine große Diskrepanz besteht, gibt es für die LippeBaskets keinen Grund, sich zu verstecken. Alle 15 Spieler des Kaders stehen den Wernern am Mittwochabend zur Verfügung. Außerdem ruhen große Hoffnungen auf Neuzugang Jordan Rose, dem ersten Importspieler in Wernes Reihen seit fünf Jahren. Er soll der Mannschaft vor allem defensiv Stabilität verleihen. „Wir helfen ihm und er hilft uns. Als unglaublich starker Verteidiger soll er vorangehen“, so Henke. Schon in den Testspielen wurde deutlich, dass der Kanadier nicht primär als Scorer geholt wurde. „Er soll sich für das Team einbringen, ohne die Last Punkte machen zu müssen“, sagt Henke. Und ergänzt: „Er wird die Spiele nicht alleine gewinnen, aber er kann den Unterschied machen.“

Der Pokalgegner aus Herford verfügt über einen Kader, der mit Importspielern gespickt ist. Allerdings sorgte die Personalie Jeremy Lewis, Top-Scorer in der letzten Regionalliga-Saison, für Unruhe. Im Mai hatte BGG Herford stolz die Verpflichtung des Point Guards bekannt gegeben. Von einem „echten Transferkracher“ sprach ihr Geschäftsführer Jürgen Berger damals. Doch vor zwei Wochen gab es die Kehrtwende: Nach Differenzen beendete Jeremy Lewis das Kapitel Herford und schloss sich stattdessen dem TV Ibbenbüren an. Hat das die Vorbereitung des Pokalgegners gestört? „Ob es negative oder positive Auswirkungen haben könnte, ist reine Spekulation“, sagt Henke.

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