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Lokalduell in Garenfeld, VfL und Geisecke mit Heimrecht, ETuS/DJK beim Schlusslicht

Fußball-Bezirksliga

Der SC Berchum/Garenfeld erwartet den punktgleichen SC Hennen, der VfL hat eine breite Brust, die Geisecker wollen den ersten Saisonsieg und die „Östlichen“ fahren nach Kalthof

Schwerte

, 07.09.2018
Lokalduell in Garenfeld, VfL und Geisecke mit Heimrecht, ETuS/DJK beim Schlusslicht

Berchum/Garenfelds Torwart Dominik Hollmann will seinen Kasten gegen Hennen sauber halten. © Bernd Paulitschke

Parallelen zwischen dem SC Berchum/Garenfeld und dem SC Hennen gibt es genug. So haben sich beide Trainer vor der Saison das obere Tabellendrittel zum Ziel gesetzt. In den ersten vier Spielen konnten sie jeweils sieben Punkte sammeln. Und in der vorigen Woche waren Hennen und Berchum/Garenfeld durch Last-Minute-Tore erfolgreich.

SC Berchum/Garenfeld - SC Hennen (Sonntag, 15.30 Uhr, Waldstadion Garenfeld, Neuer Mühlenweg, 58099 Hagen)

Daher erwartet Berchum/Garenfelds Coach Dieter Iske auch ein ausgeglichenes Spiel. „Hennen ist ein Landesliga-Absteiger und hat Qualität zu bieten. Das Spiel hat eine Art Derbycharakter. Da ist mit allem zu rechnen.“ Iske weiter: „Ich gehe von einer guten Partie aus. Und wir wollen ein Teil davon sein.“

Ähnlich sieht es Hennens Coach Marcel dos Santos: „Ich denke, Berchum/Garenfeld wird offensiv spielen. Da können wir vielleicht die Räume nutzen. Es wird für uns etwas einfacher. Gegen Kalthof haben wir zwei Abwehrketten vor uns gehabt. Ich gehe davon aus, dass wir am Sonntag mehr Platz haben werden.“

Hennen ist nach der 1:6-Auftaktniederlage in Lüdenscheid langsam ins Rollen gekommen. „Wir sind mit sieben Punkten im Soll. Und wir haben zurzeit eine gute Form,“ ist der Trainer optimistisch. Dies liege vor allem an der stabilen Abwehr, in der aber in Garenfeld ein wichtiger Baustein fehlen wird: Kevin Danila hat seine Verletzung noch nicht auskuriert. „Kevin fällt zu 99 Prozent aus. Zusätzlich müssen wir noch auf Lukasz Zorawik verzichten. Ansonsten sind alle an Board,“ so dos Santos.

Auch der Coach der Heimmanschaft kann aus dem Vollen schöpfen, auch wenn er weiter auf Dennis Zuhmann und Alexander Escher verzichten muss. Während Iske optimistisch ist, „dass die drei Punkte im Waldstadion bleiben sollen“, wäre Hennens Coach auch mit einer Punkteteilung zufrieden. „Berchum/Garenfeld ist eine Spitzenmannschaft. Wir müssen uns mächtig strecken. Sollten wir einen Punkt mitnehmen, könnte ich damit gut leben,“ sagt dos Santos.
VfL Schwerte - Blau-Weiß Voerde (Sonntag, 15.15 Uhr, Sportplatz Schützenhof, Schützenstraße)

Gegen Blau-Weiß Voerde hat der VfL Schwerte eine gute Gelegenheit, sich für das Gastspiel beim Tabellenführer Hagen 11 in eine gute Position zu bringen. Doch niemand beim VfL mache den Fehler, schon jetzt an die Partie in Hagen in einer Woche zu denken, sagt Trainer Jörg Silberbach. „Vorher geht es gegen Voerde – und diese Aufgabe wird schwierig genug“, sagt der VfL-Coach und verteilt Komplimente an den Gegner: „Unangenehm zu spielen, homogen und eingespielt“ sind die Attribute, die Voerde laut Silberbach stark machen. Ein Blick auf die Tabelle scheint zu bestätigen, dass da am Sonntag ganz sicher keine Laufkundschaft zum Schützenhof kommt. Denn Voerde hat von den ersten vier Saisonspielen drei gewonnen und steht auf Rang vier – vor dem VfL, der aber ein Spiel weniger hat.

Auf der anderen Seite ist die Brust des VfL Schwerte unverändert breit. „Wir wollen unsere gute Form bestätigen und freuen uns darauf, gefordert zu werden. Ich habe großes Vertrauen in die Mannschaft, es macht zurzeit richtig Spaß“, sagt der Trainer.

Zum Personal: Dennis Uhle, Welf-Alexander Wemmer und Julian Nisipeanu sind in Urlaub, Maxi Grünscheidt und Torwart Lukas Knoblauch sind verletzt, und auch Salman Tilkidag wird nach Auskunft des Trainers am Sonntag nicht zum Kader gehören – der interne Konkurrenzkampf bei den Blau-Weißen ist groß.


SSV Kalthof - ETuS/DJK Schwerte (Sonntag, 15 Uhr, SSV-Arena, Refflingser Straße, 58640 Iserlohn)

Nach dem ersten Saisonsieg vor einer Woche war die Erleichterung beim ETuS/DJK Schwerte groß. Jetzt ist das Team von Trainer Andrè Haberschuss beim punktlosen SSV Kalthof zu Gast. Die Iserlohner haben in vier Spielen bisher 15 Tore kassiert. Dies heißt aber für den ETuS/DJK-Trainer nicht, dass der Gegner auf die leichte Schulter genommen wird. „Wir sind nicht in der Lage, jemanden in dieser Liga zu unterschätzen,“ so der Coach.

Können die Schwerter allerdings ihre Leistung abrufen, sollten drei weitere Punkte auf der Habenseite stehen. Und man könnte sich langsam vom Tabellenende entfernen. Doch Haberschuss gibt sich bescheiden. „Wir möchten mit einem positiven Ergebnis nach Hause fahren. Und das wäre auch schon ein Punkt. Aber natürlich wollen wir gewinnen,“ erläutert er seine Ziele für das Auswärtsspiel.

Verzichten müssen die Schwerter aber wieder auf einige Spieler. Die Felgner-Brüder, Dustin Schürholz, Angelo Veigas Silva und Cagdas Yetim werden fehlen. Dazu gesellt sich der Langzeitverletzte Yannik Körner.


Geisecker SV - ASSV Letmathe (Sonntag, 18 Uhr, KS-Logistic-Sportanlage, Buschkampweg)

Die Zeit scheint reif für den ersten Saisonsieg. „Wir werden alles daran setzen zu gewinnen – und ich bin auch sehr optimistisch, dass es uns gelingen wird“, sagt Geiseckes Trainer Thomas Wotzlawski vor dem Bezirksliga-Heimspiel zu später Stunde gegen den ebenfalls noch sieglosen ASSV Letmathe. Dieser hat aus vier Spielen erst ein Pünktchen geholt und steht damit nur unwesentlich besser da als die punktlosen „Kleeblätter“. Die Folge: In dieser Woche trat Trainer Christian Fohs von seinem Amt zurück – eine Tatsache, die Wotzlawski kalt lässt. „Das juckt mich nicht. Ich denke, dass Letmathe deshalb jetzt keine neuen Spieler aufbieten wird“, so der Coach.

Seine Zuversicht bezieht Wotzlawski vor allem aus den Trainingseindrücken: „Wir haben in den letzten 14 Tagen sehr viel aufgeholt. Am Donnerstag waren 18 Feldspieler beim Training. Die Körpersprache stimmte – das war Vollgas und hat mir imponiert“, so der Trainer. Auf die verletzten Jonathan Zunda, Jonas Hudek und Tim Ollerdissen sowie Urlauber Jannis Kassel und Tobias Thiele (Studium) müssen die Geisecker jedoch verzichten.

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